„Moschee“ ist fix: Baubeginn im März

Das tür­kisch-isla­mi­sche Kul­tur­zen­trum in Bad Vös­lau darf gebaut wer­den. Vor weni­gen Tagen wur­de die Bau­ge­neh­mi­gung erteilt. Der Bau­be­ginn ist für März geplant.

Pro­jekt-Mana­ger Sel­fet Yil­maz gab am Diens­tag bekannt, dass der Plan, wie in der Media­ti­on erar­bei­tet, nun von der Gemein­de bau­be­wil­ligt wur­de. Einem Bau­be­ginn im März ste­he nichts mehr entgegen.

Finan­zie­rung steht

Die Finan­zie­rung (rund 1 Mil­li­on Euro) kommt zum Teil von einer im Bezirk Baden ansäs­si­gen öster­rei­chi­schen Bank und von Bei­trä­gen der rund 120 Vös­lau­er Atib-Mit­glie­der. Zunächst soll ein Kre­dit von 600.000 Euro auf­ge­nom­men wer­den, mit dem der Roh­bau finan­ziert wird, so Yil­maz. Als Bau­trä­ger fun­giert der Ver­ein Atib (Uni­on der tür­kisch-isla­mi­schen Kul­tur­ver­ei­ne Euro­pas). Errich­tet wird das Bau­werk im Bereich Castelligasse/Wolfstraße, wo sich auch schon jetzt ein isla­mi­scher Gebets­raum befindet.

Die ursprüng­lich ori­en­ta­li­sche „Moschee“ ist im Zuge eines lan­gen Media­ti­ons­ver­fah­rens völ­lig umge­plant wor­den. Der Ein­gangs­be­reich wur­de anstel­le der bazar­ar­ti­gen Arka­den offen gestal­tet. Der Gebets­raum (etwa 15mal 15 Meter) befin­det sich nun im hin­te­ren Teil des Gebäu­des und wird von einer Kup­pel bedeckt. Die „Mina­ret­te“ sind in einen Innen­hof ver­bannt und stra­ßen­sei­tig kaum noch sicht­bar. Sie über­ra­gen das Gebäu­de um höchs­tens einen Meter und haben nur Symbolcharakter.

Fer­tig­stel­lung im Herbst

Laut Plan soll das tür­kisch-isla­mi­sche Kul­tur­zen­trum noch heu­er im Herbst fer­tig sein und ein für alle Inter­es­sier­ten offe­nes Haus wer­den, in dem Sprach­kur­se und ande­re Akti­vi­tä­ten für die tür­ki­sche, aber auch für die öster­rei­chi­sche Bevöl­ke­rung ange­bo­ten wer­den sol­len (z.B. Kaf­fee­haus). „Wir haben alle geäu­ßer­ten Beden­ken ernst genom­men, des­halb gab es zahl­rei­che Umpla­nun­gen!“ sagt Yil­maz.  

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