Alice im Wunderland – eine sozialkritische Collage

15 Schler und Schle­rin­nen der 4. bis 6. Klas­sen des BG und BRG Baden Bion­dek­gas­se prsen­tie­ren unter der Lei­tung von Lisa Gray eine bun­te, sozi­al­kri­ti­sche Col­la­ge nach Ali­ce im Wun­der­land.

Hier­fr wur­den nach lan­gen Recher­chen ber die umstrit­te­ne Bezie­hung zwi­schen Ali­ce Lid­dell und dem Schrift­stel­ler Charles Dodg­son, bes­ser bekannt unter dem Pseud­onym Lewis Caroll, nach den wah­ren Moti­ven fr die Wun­der­land­ge­schich­ten gesucht. Eine span­nen­de Rei­se auf der die Schler ber The­men wie Pdo­phi­lie, Opi­um­kon­sum und emo­tio­na­le Erpres­sung stol­per­ten. Die Sze­nen und Cha­rak­te­re wur­den sys­te­ma­tisch auf­ge­rollt und ana­ly­siert, Para­do­xa und Par­al­le­len zu Pro­ble­ma­ti­ken der heu­ti­gen Zeit gezo­gen.

So wur­de aus den Zeit­ver­schwen­dern Twi­del­di und Twi­del­d­um zwei magerschti­ge Fashio­nis­tas, die Grin­se­kat­ze lei­det an Wohl­stands­ver­wahr­lo­sung und begeht ihre fata­len Taten aus rei­ner Fadesse und die Baro­ness wird zur kar­rie­re­gei­len Mana­ge­rin, die in ihrem Baby nichts ande­res als ein klei­nes Schwein sieht, wel­ches sie um den Erfolg bringt. Die Tee­par­ty beschftigt sich mit dem Pfle­ge­skan­dal, die Rau­pe wird zum schi­zo­phre­nen Jun­kie. Regiert wird das Land von der Schre­ber­gar­ten­be­sit­ze­rin Edel­traud, die sich rea­litts­ver­wei­gernd nach exzes­si­ven Soapope­ra – Ses­si­ons ein­bil­det, die Herz­kni­gin Eliza­beth zu sein.

Mit Hil­fe von selbst­kre­ierten Tex­ten, Cho­reo­gra­phi­en und mul­ti­me­dia­len Effek­ten bege­ben sie sich alle­samt auf die Suche nach dem wei­en Kanin­chen einer Meta­pher fr das Glck.

Spiel­lei­tung: Lisa Gray

Pre­mie­re: 23. April, 19.30 Uhr

Vor­stel­lun­gen: 26. April 14 Uhr und 27. April 18 Uhr, jeweils im Fest­saal des BG/BRG Bion­dek­gas­se Baden

Kar­ten: 0680/3000 924 und an der Abend­kas­se

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