Indra schlittert in Ausgleich

Wie ein Lauf­feu­er hat sich in Bad Vslau der Kon­kurs von Bau­meis­ter Indra her­um­ge­spro­chen.

Die gute Nach­richt zuerst: Die Umbau­ar­bei­ten im Harz­berg­re­stau­rant und am Turm wer­den plan­mig wei­ter­gef­hrt. Die Gemein­def­hrung hat­te beim Aus­schrei­bungs­ver­fah­ren die Fir­ma Indra als Best­bie­ter ermit­telt und ihr den Auf­trag erteilt.

Und obwohl ich am 18. April selbst den Kon­kurs­an­trag gestellt habe, so Chris­ti­an Indra, haben mir der Brger­meis­ter und der Stadt­amts­di­rek­tor das Ver­trau­en aus­ge­spro­chen. Ich kann auf der Harz­berg-Bau­stel­le wei­ter­ar­bei­ten.

Die vier Indra-Arbei­ter bekom­men der­zeit ihr Geld aus dem Insol­venz­aus­gleichs­fonds. Indra sieht in dem Kon­kurs­ver­fah­ren eher eine wirt­schaft­li­che Manah­me. Ich betrei­be mei­ne Fir­ma seit 11 Jah­ren, wir haben immer zur Zufrie­den­heit unse­rer Auf­trag­ge­ber gear­bei­tet. Nur das Jahr 2007 war durch­wach­sen. Die Roh­stoff­prei­se sind explo­diert, und eini­ge gre­re Auf­trag­ge­ber haben nicht bezahlt. Wel­che Sum­me offen ist, woll­te Indra nicht sagen.

Dadurch ist er selbst auch in Zah­lungs­schwie­rig­kei­ten geschlit­tert und sieht nun im Kon­kurs die ein­zi­ge Mglich­keit, sei­ne Fir­ma wei­ter­zufhren. Der Mas­se­ver­wal­ter muss nun ver­su­chen, einer­seits das Geld bei mei­nen sumi­gen Kun­den ein­zu­trei­ben und ande­rer­seits mei­ne Glub­i­ger mit einer Quo­te zu befrie­di­gen.

Indra, Tief­bau-Exper­te und Vater von drei Kin­dern, war in den ver­gan­ge­nen Jah­ren immer wie­der auch mit Vor­schlgen zur Ver­kehrs­be­ru­hi­gung in Bad Vslau an die ffent­lich­keit getre­ten. Die Platt­form dazu hat­te ihm die VP gege­ben. Indra betont: Es wur­de ver­sucht, mich ins schwar­ze Eck zu rcken, und das war nicht immer gut fr mich. In der Sache blei­be ich aber dabei: Mei­ne Vor­schlge fr ein Ver­kehrs­kon­zept wird man eines Tages noch wei­ter dis­ku­tie­ren mssen. Sptes­tens, wenn es ernst wird mit dem Bau des A2-Anschlus­ses am Flug­feld. Eini­ge mei­ner Ide­en wer­den ja schon jetzt umge­setzt. Im Sin­ne mei­ner Kin­der bin ich damit zufrie­den. Indra hat­te stets her­aus­ge­stri­chen, dass ein Gro­te­il des Vslau­er Ver­kehrs haus­ge­macht sei. Es gehe dar­um, die innerrt­li­chen Wege fr die Vslau­er Bevlke­rung zu opti­mie­ren mit einem ordent­li­chen Bus‑, Fu- und Rad­weg-Kon­zept.

So oder so blickt Chris­ti­an Indra opti­mis­tisch in die Zukunft: Ich habe mir nichts vor­zu­wer­fen. Die Auf­trags­la­ge mei­ner Fir­ma ist gut. Hof­fent­lich auch die Bonitt sei­ner Auf­trag­ge­ber

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