Der Zug ist abgefahren

Hoher Sprit-Preis? Auto­bahn­vi­gnet­te? Teu­re Versicherungen?

Alles ohne Aus­wir­kung auf das Kon­sum­ver­hal­ten beim Autofahren?

Nach wie vor steigt jähr­lich die Zahl der Kfz-Neu­zu­las­sun­gen, gera­de auch in unse­rer Regi­on. (Und es sind nicht nur die klei­nen Autos, die boomen!)

Dabei sind die Bezir­ke Baden, Wr. Neu­stadt und Neun­kir­chen mit der Süd­bahn eigent­lich gut öffent­lich erschlos­sen. Wür­de es wirk­lich nüt­zen, wenn es bes­se­re Öffi-Anbin­dun­gen aus den abge­le­ge­nen Regio­nen an die Haupt­stre­cke gäbe? Wür­den wir dann umdenken?

Wie vie­le Stra­ßen wer­den noch gebaut und ver­brei­tert (wenn dann die EU auch noch die 60-Ton­ner-Sat­tel­schlep­per geneh­mi­gen soll­te)? Und wie vie­le Neben­ge­lei­se wer­den stillgelegt?

Unse­re Arbeits­welt ist auf Pen­deln aus­ge­legt, unse­re Kon­sum­tem­pel sind nur auto­mo­bil erreich­bar, Waren-Bestand­tei­le wer­den kreuz und quer durch Euro­pa ver­frach­tet. Wir sind aufs Auto ange­wie­sen, da ist der Zug abge­fah­ren. Und wir müs­sen damit rech­nen, dass wir dafür den wei­ter stei­gen­den Preis und mit Ver­lust von Lebens­qua­li­tät zah­len werden.

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