Junge Vslauer Pianistin begeisterte

Die 24-jhri­ge Vslau­er Pia­nis­tin Lydia Pet­zold stand im Mit­tel­punkt des BBV-Herbst­kon­zer­tes. Sie zeig­te die gan­ze Viel­falt ihres Knnens, von Geor­ge Gershwins Rhaps­o­dy in Blue bis hin zum scherz­haf­ten Typewri­ting.

Unkom­pli­ziert und nett sei die Zusam­men­ar­beit mit Lydia Pet­zold gewe­sen, lob­te der musi­ka­li­sche Lei­ter des BBV, Chris­ti­an Sau­er, die jun­ge Pia­nis­tin. Die­se hat ihre Kar­rie­re bri­gens in der Musik­schu­le Bad Vslau begon­nen. Von 1993 bis 1998 war sie Schle­rin von Mag. Chris­ti­ne Wit­ty, die selbst in jun­gen Jah­ren Kon­zert­pia­nis­tin war. Wit­ty war bri­gens inter­es­sier­te Zuhre­r­in beim BBV-Kon­zert.

Lydia Pet­zold, die heu­te an der Uni­ver­sitt Wien Kon­zert­fach bei Prof. Ste­fan Arnold und Instru­men­talp­dago­gik bei Prof. Alex­an­der Rss­ler stu­diert, zeig­te sich nicht nur als Meis­te­rin des Kla­viers, son­dern auch eines ande­ren, ganz beson­de­ren Instru­ments: In Leroy Ander­sons The Typewri­ter bedien­te die Pia­nis­tin mit aus­ge­spro­che­ner Fin­ger­fer­tig­keit auch eine his­to­ri­sche Schreib­ma­schi­ne aus der Samm­lung von Adolf May­er. Zum Mit­sum­men brach­te sie das Publi­kum schlie­lich mit einer Zuga­be: Richard Clay­der­mans Bal­la­de pour Ade­li­ne.

Viel Applaus bekam auch ein ande­rer Solist aus Bad Vslau: Der 13-jhri­ge David Stadlbau­er spiel­te den Choo Choo Boo­gie am Vibraphon.(siehe Bild unten)

Alles in allem bot das BBV ein fast dreistndi­ges sehr abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm: klas­si­sche Blas­mu­sik und den musi­ka­li­schen Hhe­punkt vor der Pau­se. Nach der Pau­se gabs moder­ne High­lights und Ever­greens von Tijua­na Taxi bis I Just Cal­led To Say I Love You.

Nchs­tes Jahr wird das BBV bri­gens 10 Jah­re jung. Und man darf sich schon jetzt auf ein paar schne Kon­zer­te freu­en. Das Orches­ter umfasst der­zeit 55 Musi­ke­rIn­nen und rekru­tiert sich zum Gro­te­il aus der Musik­schu­le.

Lydia Pet­zold an einer von Adi May­ers Schreib­ma­schi­nen in „The Typewri­ter“

Auch diver­se – nicht musi­ka­li­sche – Knall­ef­fek­te durf­ten beim BBV-Kon­zert nicht feh­len

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