Anton Gabler verstarb

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Anton Gab­ler, wie man ihn kann­te.

Ich habe mei­nen Lebens­men­schen ver­lo­ren. Pltz­lich und uner­war­tet. Unter Trnen erzhlt Hel­ga Eich­wal­der-Gab­ler von einem Ver­lust, der ihr Leben inner­halb weni­ger Augen­bli­cke total vern­der­te. Am Diens­tag, dem 17. Mrz, zwei Tage vor ihrem 55. Geburts­tag, brach Anton Gab­ler in der Sau­na ein­fach zusam­men. Sein Herz, ein groes Herz fr sei­ne Mit­men­schen und beson­ders fr Kin­der, fr die Musik und fr die Umwelt, hat­te auf­ge­ge­ben.

Die­ses Nie-Wie­der, das ist ein­fach unvor­stell­bar. Der ein­zi­ge Trost, wenn man denn von Trost spre­chen kann, ist fr die Wit­we, dass Anton Gab­ler ein erfll­tes Leben hat­te. Aus dem Ver­eins­le­ben von Bad Vslau und der gan­zen Umge­bung ist er nicht weg­zu­den­ken.

Anton Gab­ler wur­de am 4. Okto­ber 1946 in Gmnd gebo­ren. Er wur­de Leh­rer, und die­ser Beruf war auch sei­ne Beru­fung. Zuletzt unter­rich­te­te er an der Poly­tech­ni­schen Schu­le in Pot­ten­stein. 2004 ging Anton Gab­ler in Pen­si­on und begann kurz dar­auf ein Stu­di­um der Musik­wis­sen­schaft und Kunst­ge­schich­te. Weni­ge Tage vor sei­nem Tod hat­te er sei­ne Diplom­ar­beit fast abge­schlos­sen, eine Arbeit ber Kapell­meis­ter Komc­zak und sei­nen Bezug zur Stadt Baden. Es war ihm nicht mehr ver­gnnt sei­ne Spon­si­on zu fei­ern .

Das Chor­le­ben der Regi­on ist ohne Anton Gab­ler kaum vor­stell­bar. Er hat unter ande­rem die Chor­ge­mein­schaft Berndorf/Veitsau auf­ge­baut und war seit 12 Jah­ren beim MGV Pot­ten­stein und seit sie­ben Jah­ren bei den Sin­gen­den Wein­hau­ern in Baden aktiv. Er war Solist, Chorsnger, Diri­gent und Mode­ra­tor. Am 29. Mrz wre mit dem MGV Pot­ten­stein ein groes Schu­bertkon­zert auf Schloss Wart­holz im Bezirk Neun­kir­chen geplant gewe­sen. Es wur­de nun abge­sagt. Auch der Blas­mu­sik gehr­te sein Herz. Nach­dem er mehr als 20 Jah­re im Wald­vier­tel eine Blser­grup­pe gelei­tet hat­te, betreu­te er als Kapell­meis­ter in Pfaffstt­ten den Musik­ver­ein Anton Hof­mann.

Fr Anton Gab­ler und Hel­ga Eich­wal­der war ihre Ehe jeweils die zwei­te. Wir haben uns bei einem Umwelt­se­mi­nar in Wien ken­nen­ge­lernt. Ich hat­te dort fr die Umwelt­be­ra­tung Work­shops zu lei­ten, er war als Leh­rer auf Fort­bil­dung, denn er hat­te in Gmnd eine der ers­ten ko-Klas­sen auf­ge­baut, erzhlt Hel­ga Eich­wal­der-Gab­ler. Wir sind irgend­wie inein­an­der gefal­len, beschreibt sie heu­te die­sen magi­schen Moment einer Lie­be auf den ers­ten Blick. Das war 1994. Sie hei­ra­te­ten schlie­lich nach eini­gen Jah­ren des Zusam­men­le­bens im Jahr 2000.

Er hat mich unglaub­lich ver­whnt, auf Hnden getra­gen, sagt die Wit­we.

In Bad Vslau kennt man Anton Gab­ler als einen, der das kul­tu­rel­le Leben mit­prg­te, im Arbeits­kreis Kli­mab­nd­nis aktiv mit­wirk­te und als einen, auf den immer Ver­lass war. Zuletzt war er an der Sei­te sei­ner Hel­ga beim Gesund­heits­tag im Kur­zen­trum im Ein­satz, um auf natur­na­hes Grt­nern auf­merk­sam zu machen. Er ver­sprhte stets gute Lau­ne und sein strah­len­des Lcheln wird man wohl immer in Erin­ne­rung behal­ten. Ich spre, dass er noch da ist, als wrde er mir alle sei­ne Schutz­en­gel schi­cken um mich zu beh­ten. sagt Hel­ga Eich­wal­der-Gab­ler . In die­sen schwe­ren Tagen bekommt sie unglaub­lich viel Zuwen­dung, von ihren bei­den Shnen , Fami­li­en­mit­glie­dern, Freun­dIn­nen, Nach­barn und den Musi­ker­kol­le­gen ihres Man­nes. Dafr ist sie unend­lich dank­bar.

Am 3. April um 14 Uhr wird Anton Gab­ler zu sei­ner letz­ten Ruhestt­te am Fried­hof Falk­strae beglei­tet.

3 Gedanken zu „Anton Gabler verstarb

  1. Herz­li­chen Dank fr den Nach­ruf, den Sie unse­rem Toni gewid­met haben. Wir wer­den in stets in unse­ren Her­zen haben!

    A. Urban, Schriftfh­rer des MGV Pot­ten­stein

  2. Dan­ke fr die­sen Bericht, den ich an etli­che Freun­de ver­sandt habe.
    Ich bin 4 Tage vor Toni in Gmnd gebo­ren, wir haben unse­re Kind­heit, Jugend und sei­ne Berufs­zeit im Wald­vier­tel gemein­sam ver­bracht.
    Unse­re letz­te gemein­sa­me Fei­er in Gmnd war unser 50. Geburts­tag, bevor er nach Bad Vslau und ich etwas spter nach Salz­burg ber­sie­del­te.
    Wir haben uns danach noch eini­ge Male kurz getrof­fen.
    Auf­rich­ti­ges Bei­leid sei­ner Fami­lie!

  3. Die Begeg­nung mit Dir,
    lie­ber Toni,
    als so frhli­cher, kun­di­ger, kol­le­gia­ler Seni­or- Stu­dent auf der Musik­wis­sen­schaft war ein ganz beson­ders Geschenk fr vie­le, die aus schwe­rem Her­zen um Dich trau­ern. DANKE fr Dein Sein­Wie DuWarst.
    Nun hast Du ein neu­es Uni­ver­sum betre­ten, bist uns ein Stck vor­aus. Dies mge Dir gut gelin­gen.

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