Hin & Her: Unterhaltsam, nicht mehr

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Wirt­schafts­kri­se. Asyl-Pro­ble­ma­tik. dn von Hor­vath the­ma­ti­sier­te dies 1933 in sei­ner Pos­se Hin und Her. Ein Stck, das heu­te so aktu­ell ist wie einst. Trotz des unter­schwel­li­gen Zynis­mus mutet Hin und Her aber heu­te auch harm­los an.

Her­mann J. Kog­ler bril­liert als Fer­di­nand Hav­licek, der zwi­schen zwei Lndern hin und her gescho­ben wird. Gebo­ren ist er in dem einen Land, auf­ge­wach­sen in dem ande­ren. Die Fra­ge der Zustndig­keit ist nicht gelst. So wird Hav­licek zum Brief­trger zwi­schen den Grenz-Orga­nen, die sich gegen­sei­tig Freund­li­ches und Unfreund­li­ches aus­rich­ten las­sen. Kog­ler spielt den Hin- und Her-Gescho­be­nen als Mann ohne bse Absich­ten, mit dem man Mit­leid haben kann.

In ihren Rol­len gehen auer­dem Lean­dros Caras (als gelang­weil­ter Grenz-Beam­ter Szamek) und Wolf­gang Les­ky (als zwi­schen Hoff­nung und ber­druss schwan­ken­der Fischer auf der Brcke im Nie­mands­land) auf.

Tem­po­reich und kom­di­an­tisch insze­niert Rdi­ger Hent­z­schel die­se Pos­se mit (wenig) Gesang und sorgt so fr einen unter­halt­sa­men Thea­ter­abend. Nicht mehr und nicht weni­ger. Jeden­falls genug, um bei der Pre­mie­re Jubel aus­zulsen.

Gespielt wird noch von 26.–28. und am 31. Mrz sowie von 2. bis 4. April, jeweils um 19.30 Uhr.

Kar­ten: 02236/42999

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