Der Zauber der Verwandlung

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Foto: Fisch­a­park

Vor­her – Nach­her: Groes Inter­es­se gab es fr die Ver­wand­lungs-Show im Fisch­a­park. Einer der Kan­di­da­ten war Gnther Lech­ner (40) aus Neu­drfl. Das Inter­view ber sei­ne Erfah­run­gen wur­de eine danach gef­hrt.


Wel­cher Teu­fel hat Sie gerit­ten, sich bei der Vor­her-Nach­her-Show zu bewer­ben?

Gnther Lech­ner: Gar kein Teu­fel, ich war ein­fach neu­gie­rig. Und ich hat­te einen Haar­schnitt drin­gend ntig. Auer­dem habe ich geglaubt, dass ich sowie­so nicht dran kom­me, und dass schon vor­her aus­ge­macht wur­de, wer da auf die Bhne kommt.

Dem war dann doch nicht so. Hat­ten Sie Lam­pen­fie­ber vor der gro­en Ver­wand­lung, die sich ja inner­halb einer Stun­de vor den Augen des Publi­kums voll­zo­gen hat?

Lech­ner: Ich hab dem Team, das da an mir gear­bei­tet hat, voll ver­traut. Muss­te ich auch. Ich selbst hab ja weder gese­hen, wel­che Far­be ich ins Haar bekam, wie der Schnitt war, wel­che Beklei­dung fr mich aus­ge­sucht wur­de, wel­cher Schmuck und so wei­ter und sofort… Ich hat­te vol­les Ver­trau­en, dach­te mir Hop oder Drop.

Und wie war dann der ers­te Blick in den Spie­gel, vor dem Publi­kum? Was waren Ihre ers­ten Gedan­ken?

Lech­ner: Aha, blond – das hab ich mir gedacht. Ich habe ja als Jugend­li­cher auch vie­le ver­schie­de­ne Haar­far­ben getra­gen – aber jetzt htte ich mich eher in die Kate­go­rie Schwarz ein­ge­ord­net.

Blei­ben Sie jetzt bei dem Kurz­haar­schnitt?

Lech­ner: ber den Som­mer auf jeden Fall, es ist ja prak­tisch. Und die blon­den Strhn­chen, die mir nicht sooo gefal­len, die wer­de ich raus­wach­sen las­sen.


Wie waren Sie mit Ihrem sons­ti­gen Sty­ling zufrie­den?

Lech­ner: Dass man ein hell­blau­es Hemd fr mich gewhlt hat, hat mich ber­rascht. Ich habe zuletzt immer nur gedmpf­te Far­ben getra­gen. Jetzt wrde mir auch zum Bei­spiel Gelb gefal­len.

Wer­den Sie Ihr Out­fit nun dau­er­haft vern­dern?

Lech­ner: Ich glau­be eigent­lich nicht. Aber ande­rer­seits habe mich gera­de vor­hin dabei ertappt, dass ich jetzt gezielt ein hell­blau­es Polo-Shirt suche. Das htte ich vor­her nicht getan. Ansons­ten gefllt mir Mar­ken­be­klei­dung zwar, aber ich bin nicht bereit, Unsum­men dafr aus­zu­ge­ben.

Haben die Sty­lis­ten Ihren Geschmack prin­zi­pi­ell getrof­fen? Waren Sie mit Ihrer Ver­wand­lung zufrie­den, im Rck­blick betrach­tet?

Lech­ner: Ja – bis eben auf die blon­den Strhn­chen und bis auf den blau­en Schal, den sie mir umge­wi­ckelt haben. Das ist nicht ganz meins.

Als Sie dann mit dem neu­en Haar­schnitt in die Fir­ma kamen, waren Sie da unsi­cher, wie es wir­ken wrde?

Lech­ner: Nein – es war auch rela­tiv unspek­ta­kulr. Die ers­te Fra­ge lau­te­te schlicht Warst du beim Fri­seur?

Und was sag­ten Ihre Frau und Ihr Sohn?

Lech­ner: Mein Sohn war ja bei der Ver­wand­lung auf der Bhne dabei, ihm habe ich gut gefal­len. Mei­ne Frau muss­te arbei­ten, ihre ers­ten Wor­te waren: Ja, passt eh.

Wie haben Ihre Bekann­ten auf Ihre Teil­nah­me an der Vor­her-Nach­her-Show reagiert?

Lech­ner: Also 95 % haben mei­nen Mut bewun­dert, es ist ja schlie­lich auch ein gewis­ses Risi­ko, weil ich ja nicht mit­re­den durf­te und nicht wuss­te, wie ich nach­her aus­se­hen wer­de. Die meis­ten mei­ner Bekann­ten htten sich nicht getraut.

Hal­ten Sie Sty­ling fr wich­tig – auch fr Mnner?

Lech­ner: Ja. Es ist fr das gesam­te Auf­tre­ten wich­tig. Weil man ja wei, dass der ers­te Ein­druck oft bestimmt, wie sich etwas wei­ter ent­wi­ckelt.

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