Attac-Sprecher Christian Felber im Interview

christian felber

Attac ster­reich-Spre­cher Chris­ti­an Fel­ber hat ein neu­es Buch geschrie­ben: Koope­ra­ti­on statt Kon­kur­renz – 10 Schrit­te aus der Kri­se. Fel­ber prsen­tiert Mglich­kei­ten zur Regu­lie­rung der Finanz­m­rk­te und gibt Tipps, wie jeder Ein­zel­ne der Kri­se gegen­steu­ern kann.

Atom­kraft. Von nie­man­dem ver­ant­wort­ba­re Risi­ko­tech­no­lo­gie. Ab ins Muse­um.

Brsen­krach. Gehrt zur Brse wie das Plat­zen zur Sei­fen­bla­se. Die Aus­wir­kun­gen sind aber schlim­mer, daher sind Brsen prin­zi­pi­ell zu ber­den­ken.

Cha­os. Ist eine Ord­nung, die noch nicht erkannt wur­de.

Demo­kra­tie. Eines der hchs­ten Gter des Abend­lan­des, fr das sich jede/r Ein­zel­ne ein­set­zen muss, wenn wir nicht wol­len, dass es uns ent­eig­net wird.

EU. Eine sinn­vol­le Idee, wenn sie auf Frie­de, Nach­hal­tig­keit und Demo­kra­tie fokus­sie­ren wrde. Der Kon­struk­ti­ons­feh­ler ist der Bin­nen­markt.

Frei­heit. Erkennt­nis, Krea­ti­vitt, Bezie­hung, Mue. Nicht Geld, Erfolg, Macht.

Glo­ba­li­sie­rung. Bei kul­tu­rel­len Gtern gut, bei Waren in gerin­gem Ma gut, bei Finan­zen meis­tens schlecht.

Hei­mat. Dort, wo mei­ne freund­schaft­li­chen, emo­tio­na­len, poli­ti­schen oder spi­ri­tu­el­len Wur­zeln sind.

Inte­gra­ti­on. Das Leben ist eine lau­fen­de Inte­gra­ti­on von Erleb­nis­sen, Infor­ma­ti­on und Leh­ren.

Jugend. Selig, die sie bis ins Grab leben.

Kli­ma­wan­del. Letz­te Chan­ce: Schnellstmgli­che Unabhn­gig­keit vom Erdl. Dar­auf deu­tet der­zeit wenig hin. Die Preis­ex­plo­si­on beim Erdl wird uns zuvor­kom­men und kann zu Ver­sor­gungs­zu­sam­men­bruch fhren. Vor­sor­gen: Koope­ra­ti­ons­grup­pen grn­den.

Land­wirt­schaft. Klein­tei­lig, bio­lo­gisch, mit mehr Arbeits­krf­ten als heu­te, ber fai­re Prei­se finan­ziert.

Mut. Fehlt vie­len Men­schen, die sich als ohnm­ch­tig wahr­neh­men und des­halb poli­tisch nicht ein­mi­schen.

NGO. Sauer­stoff der Demo­kra­tie. Haben ohne die Unterst­tzung mglichst vie­ler Men­schen kei­ne Kraft.

Ord­nung. Muss nicht immer sein.

Para­dies. Am bes­ten tglich ein­mal selbst schaf­fen.

Quel­le. Drin spielt die Forel­le.

Rech­te. Die feh­len der Bevlke­rung noch weit­ge­hend, und die muss sie sich erst erstrei­ten.

Steu­er­po­li­tik. Da feh­len: Vermgens­steu­er, Erb­schafts­steu­er, Finanz­trans­ak­ti­ons- und Kapi­tal­ertrags­steu­er. Dann knn­ten die Lhne und Gehl­ter im Gegen­zug emp­find­lich ent­las­tet wer­den.

Tanz. Lebens­eli­xier, am bes­ten tglich, einer der verls­slichs­ten Wege zum Glck.

Umver­tei­lung. Die let­zen 30 Jah­re von der All­ge­mein­heit zu den Rei­chen, die nchs­ten 30 Jah­re bes­ser wie­der umge­kehrt.

Vermgen. In ster­reich besitzt ein Pro­mil­le der Haus­hal­te soviel wie die Hlfte aller Haus­hal­te zusam­men. Das muss sich ndern. Nie­mand soll­te mehr als 10 Mil­lio­nen Euro besit­zen drfen, damit die einen im Verhlt­nis zu den ande­ren nicht zu mch­tig wer­den.

Was­ser. Soll­te ein Men­schen­recht und nur von nicht­ge­winn­ori­en­tier­ten Betrie­ben ver­teilt wer­den.

X‑beliebig. Die Par­tei­en, die sich der Neo­li­be­ra­lis­mus aus­sucht.

Yin & Yang: Jedes Ding hat zwei Sei­ten, und bei­de stim­men.

Zorn:
Wenn etwas vor dem Zer­ris­sen­wer­den bewahrt wer­den soll, dann kann Zorn hei­lig sein. Zum Bei­spiel, wenn die Regie­rung die Bevlke­rung in Arm und Reich spal­ten will.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.