Was man in Fhrerschein-Nachschulungen lernt…

SNV18757

Das Insti­tut AAP ist eines von meh­re­ren, die im Raum Wie­ner Neu­stadt Nach­schu­lun­gen fr Alko-Snder anbie­ten. Regio­nal­lei­te­rin Roma­na Schei­ble­cker (Bild) erzhlt aus der Pra­xis…

Der typi­sche Kan­di­dat fr eine nach dem Fhrer­schein­ge­setz vor­ge­schrie­be­ne Nach­schu­lung ist mnn­lich, verfgt hchs­tens ber einen Lehr­ab­schluss, ist zwi­schen 35 und 45 Jah­re alt und wur­de mit 1,2 bis 2 Pro­mil­le beim Auto­fah­ren erwischt, sagt die kli­ni­sche Psy­cho­lo­gin Mag. Roma­na Schei­ble­cker.
Die Nach­schu­lun­gen kos­ten etwa 500 Euro und glie­dern sich in vier Grup­pen­sit­zungs-Ter­mi­ne zu je drei­ein­vier­tel Stun­den.
Rund 500 Per­so­nen pro Jahr neh­men eine sol­che Nach­schu­lung in Anspruch. Unser Ziel ist, eine Ver­hal­tensn­de­rung zu errei­chen, erlu­tert Schei­ble­cker. Am Beginn sehen die Kurs­teil­neh­me­rIn­nen die Schuld fr ihr Delikt ber­all, nur nicht bei sich selbst. Erst all­mhlich sickert die Ein­sicht, dass es gef­hr­lich war und ist, alko­ho­li­siert zu fah­ren.
Erst den­ken, dann len­ken
Am Ende soll­ten die Teil­neh­me­rIn­nen Stra­te­gi­en fr die Zukunft ent­wi­ckelt haben. Die meis­ten Trink­anls­se sind vor­her­seh­bar – und man soll­te sich noch bevor man einen Trop­fen getrun­ken hat, ber­le­gen, wie man wie­der heim­kommt! Denn sobald man trinkt, ist man zu so vernnf­ti­gen Gedan­ken nicht mehr fhig.
Vie­le Kurs­teil­neh­mer sieht Mag. Schei­ble­cker inner­halb von fnf Jah­ren lei­der wie­der – den­noch sieht sie kei­nen ande­ren Weg, das Bewusst­sein zu schrfen. Immer­hin wei sie auch von etli­chen Per­so­nen, die sich nach einer Nach­schu­lung dazu ent­schlos­sen haben, ein Alko­hol-Ent­zugs­pro­gramm zu absol­vie­ren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.