„Unvergesslich – meine Zeit mit Elvis!“

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Am 8. Jnner htte King Elvis Pres­ley sei­nen 75. Geburts­tag gefei­ert. Ingrid M. aus Baden begeg­ne­te dem King pers­n­lich, Ange­li­ka Wos­ka schwrmt fr ihn und Man­fred Kal­ten­brun­ner besuch­te sein Grab. Auer­dem verrt SP-Bezirks­se­ketr Andre­as Koll­ross, dass er bei­na­he Elvis gehei­en htte.

Ingrid war 1967 mit einer Freun­din auf Ame­ri­ka-Trip. Ein Zufall ver­schlug sie in eine ent­le­ge­ne Gegend beim oak Creak Can­yon, wo gera­de der Film Stay Away, Joe gedreht wur­de – mit Elvis in der Haupt­rol­le. Das Ereig­nis ist auf www.mabroselvisworld.com, der grten ster­rei­chi­schen Elvis-Home­page, die von dem Wie­ner Neustd­ter Man­fred Brod­trger als Hob­by betrie­ben wird, doku­men­tiert.
Ingrid erin­nert sich so: Wir saen abends im Kreis von Elvis und sei­ner Gefolg­schaft, haben gelacht und der Stim­me des King gelauscht, und es wur­de am Set auch gesun­gen. Die Bade­ne­rin hat einen Elvis ken­nen­ge­lernt, der manch­mal in Gedan­ken ver­sun­ken abseits des Gesche­hens sa und sei­nen Ziga­ril­lo rauch­te, aber auch einen Elvis, der Gerech­tig­keits­fa­na­ti­ker war und dar­auf ach­te­te, dass auch der kleins­te Hilfs­ar­bei­ter am Set kor­rekt behan­delt wur­de. Fest­ge­hal­ten hat Ingrid ihre Tage mit Elvis mit einer klei­nen bil­li­gen Kame­ra.
Die Bil­der ver­gil­ben nun, nach 42 Jah­ren, lang­sam – die Erin­ne­rung bleibt jedoch fore­ver young. Bis heu­te ist Ingrid regel­mi­ger Stamm­gast im ein­zi­gen noch bestehen­den Elvis-Fan-Club in Wien. (www.silvesters-elvis-page/elvisfantreff.html)
Teen­ager-Tru­me

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Dort hat sich auch die 1971 gebo­re­ne Ange­li­ka Wos­ka (Bild)eine Zeit­lang inten­siv her­um­ge­trie­ben. Ich bin anls­slich von Elvis‘ Tod im August 1977 auf den King auf­merk­sam gewor­den. Damals waren – hnlich wie spter nach dem Tod von Fal­co, Dia­na oder Micha­el Jack­son – die Zei­tun­gen voll mit dem Ereig­nis. Gemein­sam mit mei­ner Schwes­ter Eva habe ich begon­nen, fr Elvis zu schwr­men – er war halt ein schner Mann. Und sei­ne Musik hat uns begeis­tert, vor allem auch sei­ne Stim­me. Mit Lie­be wur­den alle Bra­vo-Heft­chen nach Elvis-Berich­ten durch­fors­tet, Bil­der aus­ge­schnit­ten und in Hef­te geklebt, wie man es halt so mach­te in den spten 70-ern. Heu­te sind es schne Erin­ne­rungs­stcke: Elvis in Unter­ho­sen, Elvis tot in sei­nem Bade­zim­mer, Elvis mit Herz­chen, alte Elvis-Sin­gles vom Dach­bo­den der Eltern, lcken­lo­se CD-Samm­lun­gen (Fol­low The Dream), Elvis-Pos­ter und sogar Elvis-Koch­re­zep­te hat Ange­li­ka Wos­ka in ihrer Bade­ner Woh­nung gehor­tet. Und es war so gese­hen mehr logi­sche Bestim­mung als Zufall, dass Ange­li­ka ber den Elvis-Fan­club ihren heu­ti­gen Ehe­mann Andi ken­nen­lern­te – eben­falls beken­nen­der Elvis-Fan. An den Gos­pels und Spi­ri­tu­als und an sei­nen gro­en Bal­la­den knnen sich die bei­den heu­te noch nicht sat­thren – und wer wei, viel­leicht fhrt zur Sil­ber­hoch­zeit die Rei­se auch nach Grace­land, auf das Elvis-Anwe­sen
Fast ein klei­ner King
Bei­na­he ein klei­ner King wre bri­gens aus Andre­as Koll­ross gewor­den.
Der Lan­des­vor­sit­zen­de der Kin­der­freun­de – er wohnt in Tru­mau – ist am 8. Jnner, dem Geburts­tag des King, gebo­ren. Seit mei­ner Kind­heit ver­folgt mich Elvis Pres­ley, denn mei­ne Mut­ter war immer ein gro­er Fan von ihm, sagt Andre­as Koll­ross zur Rund­schau. Zum Glck war sie nie fana­tisch, ergnzt er schmun­zelnd, denn sonst wrde ich heu­te viel­leicht nicht Andre­as, son­dern Elvis hei­en. Was so schlimm auch wie­der nicht wre, denn auch Koll­ross hrt ganz ger­ne ab und zu ein Elvis-Lied­chen, vor allem In the Ghet­to. Ein rich­ti­ger Elvis-Fan ist aber aus ihm nie gewor­den, er hat kei­ne ein­zi­ge Schall­plat­te oder CD von ihm.
Man­fred in Grace­land
Ein erklr­ter Elvis-Fan ist hin­ge­gen Man­fred Kal­ten­brun­ner aus Leobers­dorf. Der ehe­ma­li­ge Hea­vy-Run­ner besuch­te auf sei­nen vie­len Ame­ri­ka-Rei­sen, die er immer auch mit der Teil­nah­me an berhm­ten Mara­thon-Lufen ver­band, das Elvis-Anwe­sen in Grace­land mehr­mals. Vor 10 Jah­ren, zum 65. Geburts­tag des King, war er zuletzt dort und leg­te an sei­nem Grab eine Blu­me nie­der. Auch heu­te noch pil­gern jhr­lich 60.000 Elvis-Fans aus der gan­zen Welt nach Grace­land, um die Ori­gi­nal-Bhnen­anz­ge des Rock’n Rol­lers, sei­ne Vil­la, sein ers­tes Ton­stu­dio, sei­ne Cadil­lac-Samm­lung und sein Grab zu besich­ti­gen.

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