„Solidarisch mit den Tierschtzern“

SNV19358

Fabri­ce Alva­rez, 45, ist Sprach­leh­rer in Wr. Neu­stadt. Und einer von 220 unbe­schol­te­nen Brgern, die nach Para­graph 278a Straf­ge­setz­buch Selbst­an­zei­ge erstat­tet haben.

Damit pro­tes­tie­ren wir gegen die am 2. Mrz in Wie­ner Neu­stadt begin­nen­de Ver­hand­lung gegen 13 Tierscht­zer, erklrt Alva­rez. Der Para­graph 278a wird gegen kri­mi­nel­le Orga­ni­sa­tio­nen ange­wen­det – eine sol­che knn­te, nach Dar­stel­lung der Staats­an­walt­schaft, auch der Ver­ein gegen Tier­fa­bri­ken (VgT) sein.
Die Ange­klag­ten mssen sich fr ihre Kam­pa­gnen ver­ant­wor­ten (z.B. Aktio­nen gegen die inzwi­schen ver­bo­te­ne Kfig­hal­tung, gegen Pelz­tier­zucht etc.).
Fabri­ce Alva­rez ist seit vie­len Jah­ren mit Leib und See­le Mit­glied beim VgT. Ich habe an Kam­pa­gnen teil­ge­nom­men, deren Ziel es war, erheb­li­chen Ein­fluss auf Poli­tik oder Wirt­schaft zu neh­men, heit es in der Selbst­an­zei­ge – und das ist immer­hin auch The­ma im umstrit­te­nen Para­graph 278a. Trotz inten­si­ver Ermitt­lun­gen konn­ten den ange­klag­ten Tierscht­zern bis dato kei­ne ille­ga­len Akti­vit­ten vor­ge­wor­fen wer­den, sagt Alva­rez und for­dert, gemein­sam mit den 219 ande­ren, die eben­falls Selbst­an­zei­ge erstat­te­ten, dass der Pro­zess abge­bla­sen wird. Wegen Nich­tig­keit.
Alva­rez lebt den Tier­schutz auch pers­n­lich: Er ern­hrt sich vegan (= isst kei­ne Tier­pro­duk­te). Krz­lich demons­trier­te er zum Bei­spiel gegen den Jger­ball in Wr. Neu­stadt.

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