Energieschleuder Neues Rathaus?

Die Grü­nen haben‘s jetzt klipp und klar: Das Neue Rat­haus in Wr. Neu­stadt ist eine Ener­gie­schleu­der. „Steu­er­geld wird bei die­sem Neu­bau zum Fens­ter raus gebla­sen,“ sagt Grün-Gemein­de­rat Pla­nit­zer. Und will Konsequenzen.

Zum Ver­gleich haben die Grü­nen die Wär­me­bild­ka­me­ra auch bei einem neu­en Genos­sen­schafts­bau (Altes Hal­len­bad) ein­ge­schal­tet: Und sie­he da, dort wur­de wesent­lich ener­gie­spa­ren­der gebaut. Das zeigt sich in der Auf­nah­me mit dun­kel­blau­en Flächen.
Ener­gie­schleu­dern wer­den hin­ge­gen in hell­blau, grün, oran­ge oder gar knall­rot ange­zeigt. Das Neue Rat­haus kommt ener­ge­tisch sogar noch schlech­ter weg als das Alte Rat­haus in sei­ner Steinbauweise.Grün-Gemeinderat Hans Peter Pla­nit­zer sieht sich in sei­ner For­de­rung nach einer „Ener­gie­wen­de jetzt“ bestä­tigt. „Wenn der SPÖ-Umwelt­stadt­rat jetzt von der Ener­gie­aut­ar­kie träumt, ist das völ­lig unglaub­wür­dig. Da wer­den die nahe­lie­gends­ten Maß­nah­men zum Ener­gie­spa­ren seit Jah­ren ver­ab­säumt.“ Die Grü­nen for­dern eine drin­gen­de Ana­ly­se der Ener­gie­ef­fi­zi­enz der öffent­li­chen Gebäu­de und eine Offen­le­gung von deren Energieverbrauch.
SP-Umwelt­stadt­rat Wolf­gang May­er­ho­fer arbei­tet bereits an einem „Umwelt­mas­ter­plan“, der – so sagt er – „alle gefor­der­ten Punk­te beinhal­tet“. Und: „Dort, wo ich als Umwelt­stadt­rat invol­viert war bzw. bin, wird schon bei der Sanie­rung oder Neu­errich­tung auf die Ener­gie­ef­fi­zi­enz geach­tet, wie an der neu­en Haupt­schu­le zu sehen ist.“

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