Blau-Triumph in Bad Vslau

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Brger­meis­ter Chris­toph Prinz bei der Ver­kn­di­gung des Wahl­er­geb­nis­ses in Bad Vslau.

Wer frch­tet sich vor den blau­en Mnnern? Die­se Fra­ge muss man sich nun im Vslau­er Stadt­par­la­ment stel­len. Denn die FP erziel­te in der Moschee-Gemein­de ihr bes­tes Bezirks­er­geb­nis und wur­de zweit­strks­te Par­tei hin­ter der regie­ren­den Lis­te Flam­mer.

Wenn es nach der FP-Kan­di­da­ten­lis­te geht, zie­hen nun mit Peter Gerst­ner, Dr. Franz Som­mer, Pri­vat­de­tek­tiv Mario Stein­ba­cher, Hel­mut Lei­cher und Bern­hard Tschirk fnf Mnner in den Gemein­de­rat ein. Die Blau­en konn­ten von einem Man­dat auf fnf zule­gen!

Wir frch­ten uns nicht, kom­men­tiert Brger­meis­ter Chris­toph Prinz die­ses Ergeb­nis. Anspan­nung ist ihm aller­dings ins Gesicht geschrie­ben. Sei­ne Lis­te Flam­mer muss­te immer­hin ein Minus von vier Man­da­ten ein­ste­cken und ver­lor erst­mals in ihrer 25-jhri­gen Geschich­te die Zwei­drit­tel-Mehr­heit. Den­noch ist das Ergeb­nis noch glimpf­lich ver­lau­fen. Zum Glck haben wir nicht vor zwei Jah­ren whrend der Moschee-Debat­te die­se Wahl schla­gen mssen, sagt Prinz, des­sen Lis­te noch immer 57 % der abge­ge­be­nen Stim­men (3.649) auf sich ver­eint.

Der Ver­lust der Zwei­drit­tel-Mehr­heit strkt aber die Oppo­si­ti­on. Sie kann nun geeint Tages­ord­nungs­punk­te erzwin­gen und Abstim­mun­gen blo­ckie­ren.

Wahl­sie­ger Peter Gerst­ner, der FP-Spit­zen­kan­di­dat, hat aber schon jetzt Zwei­fel, ob die­se geein­te Oppo­si­ti­on tat­schlich sehr oft aktiv wird. Ich glau­be nicht, dass die Grnen mit uns gemein­sa­me Sache machen wer­den, meint Gerst­ner.

Er knn­te nicht ganz falsch lie­gen. Denn die Spit­zen­kan­di­da­tin der Grnen, Dr. Eva Mck­stein, frch­tet sich zwar nicht direkt vor den blau­en Mnnern im Gemein­de­rat, wohl aber vor dem gene­rel­len Rechts­ruck. Die Grnen beka­men zwei Man­da­te und blie­ben damit unter ihren Erwar­tun­gen.

Dritt­strks­te Par­tei im Gemein­de­rat ist nun die SP sie liegt mit einem Abstand von nur 11 Stim­men hin­ter der FP, kann aber als der groe Wahl­ver­lie­rer bezeich­net wer­den. Zwei Man­da­te und damit ein Drit­tel aller Stim­men sind weg. Wir haben ver­mut­lich an die FP und die Grnen ver­lo­ren, scht­zt Spit­zen­kan­di­da­tin Eli­sa­beth Schirk die Situa­ti­on ein.

Die VP konn­te ent­ge­gen dem Lan­des­trend in Bad Vslau nicht zule­gen, ver­lor Stim­men, hielt aber ihre vier Man­da­te. Spit­zen­kan­di­dat Karl Liela­cher wer­tet dies als Teil­erfolg. 2005 haben wir als ein­zi­ge Geg­ner der Gain­farn-Umfah­rung ein Man­dat von den nicht kan­di­die­ren­den Grnen ber­nom­men und immer­hin hal­ten knnen.

Drei Schwer­punk­te wer­den ver­mut­lich die nchs­ten fnf Jah­re in Bad Vslau prgen: Inte­gra­ti­on, Ver­kehr und grund­st­zli­che demo­kra­ti­sche Fra­gen. Eines ist klar: Der Gemein­de­rat ist bun­ter gewor­den, die Kar­ten sind neu ver­teilt und das Regie­ren wird fr die Lis­te Flam­mer schwie­ri­ger.

bad11gs-fpoevoeslau-3sp Peter Gerst­ner und Dr. Franz Som­mer (FP) freu­en sich ber das bes­te FP-Ergeb­nis im gan­zen Bezirk Baden

bad11gs-gruenevoeslau-2sp Zie­hen fr die Grnen in das Vslau­er Stadt­par­la­ment: Der Arzt Dr. Ernst Tie­fen­gra­ber und die Psy­cho­lo­gin Dr. Eva Mck­stein

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