Wir und die Bundesprsidenten

gabineux

Naja, mgen sich man­che den­ken. Wozu brauch ma ber­haupt an Bun­des­prsi­den­ten? VP und Grne haben sich gleich gar nicht gro den Kopf ber geeig­ne­te Pers­n­lich­kei­ten zer­bro­chen. Ham­ma eh den Fischer, er war ja im Prin­zip eh okay. Beschau­lich-reprsen­ta­tiv eben.

Aber da bei uns der Bun­des­prsi­dent nun mal vom Volk gewhlt wird (im Gegen­satz zu Deutsch­land), tts irgend­wie bld aus­schau­en, wenn ma nur einen Kan­di­da­ten htten. So als ob uns die hono­r­ablen Per­so­nen lang­sam aus­ge­hen.

Also kommt von rechts auen die Mul­ti-Mut­ter Bar­ba­ra Rosen­kranz ins Spiel und aus einem hnli­chen Eck ein rei­fer Herr von der Chris­ten­par­tei, des­sen Name ma grad ent­fal­len is

Ansons­ten kei­ne Auf­re­ger. Ein Habs­bur­ger hats nicht ins Ren­nen geschafft (Die drfen nmlich als ehe­ma­li­ges Herr­scher­ge­schlecht per Gesetz noch nicht, aller­dings hat­ten wir 1986 mit Otto Scrin­zi schon mal einen dezi­diert rechts­ex­tre­men Kan­di­da­ten!). Und Bau­meis­ter Richie, auch eine Art von Herr­scher­ge­schlecht, ist dies­mal auch nicht mit dabei, wahr­schein­lich hat er zu viel sons­ti­ges zu tun

Naja, mgen sich man­che den­ken. Wozu soll ma bahaupt whlen? Kos­tet eh wie­der nua a Schwei­ne­geld, was ma nicht haben. Was spricht dage­gen, den Bun­des­prsi­den­ten (Min­dest­kan­di­da­ten­al­ter: 66+?) gleich auf Lebens­zeit zu whlen, wie den Papst? Oder sie von der Bun­des­ver­samm­lung bestel­len zu las­sen, wie in Deutsch­land?

Ande­rer­seits: Jede Wahl weni­ger, auch wenn sie noch so bedeu­tungs­los erscheint, ist letzt­lich ein demo­kra­tie­po­li­ti­scher Rck­schritt. Immer­hin hat­ten wir ster­rei­cher ja in der Ver­gan­gen­heit auch eini­ge ganz respek­ta­ble Kan­di­da­tIn­nen. Und immer­hin gibt es seit 1920 vom Volk gewhl­te Bun­des­prsi­den­ten in ster­reich, nur in der NS-Zeit nicht

Bes­ser wre, die­ses Amt das rela­tiv unabhn­gig von tages- und wirt­schafts­po­li­ti­schen Zwn­gen aus­gebt wer­den kann mah­nend, poli­tisch kor­ri­gie­rend, phi­lo­so­phisch und ein wenig ver­bal-visi­onrer (z.B. gegen Rechts­las­tig­keit, (Um)Weltzerstrung, Armut) aus­zu­ben als dies der­zeit der Fall ist. Dann wre die reprsen­ta­ti­ve Hlle mit mehr Sinn erfllt, sprich: moti­vie­ren­der und inter­es­san­ter.

So wird man am 25. April sehen, wie vie­le Men­schen es zur Wahl­ur­ne treibt. Zuletzt warens nur noch knapp ber 70 %, 1998 immer­hin noch fast 90 %.

Was darf der Bun­des­prsi­dent eigent­lich?

Der Bun­des­prsi­dent hat Rech­te und Pflich­ten. Er

  • empfngt aus­ln­di­sche Staats­ober­hup­ter.
  • muss die Repu­blik ster­reich im Aus­land ver­tre­ten.
  • unter­zeich­net Bun­des­ge­set­ze.
  • ernennt den Bun­des­kanz­ler.
  • ernennt auf Vor­schlag des Bun­des­kanz­lers Minis­ter und Staats­se­kret­re.
  • ist Ober­be­fehls­ha­ber des ster­rei­chi­schen Bun­des­hee­res.
  • ver­leiht Amts­ti­tel, Berufs­ti­tel und Orden.
  • kann auf Vor­schlag der Bun­des­re­gie­rung den Natio­nal­rat oder jeden Land­tag ent­las­sen.
  • kann sogar die Regie­rung oder den Bun­des­kanz­ler ent­las­sen.
  • unter­schreibt Ver­trge, die zwi­schen ster­reich und einem ande­ren Land geschlos­sen wer­den.
  • ist der Bun­des­ver­samm­lung ver­ant­wort­lich.

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