Alles offen in Baden

Die Grnen Baden haben am Sams­tag, dem 27. Mrz, bekannt gege­ben, sich nicht wei­ter an den „Koali­ti­ons­ge­sprchen“ mit SP und Wir Bade­ner betei­li­gen zu wol­len. Als Begrn­dung geben Badens Grn-Obfrau Hel­ga Kris­mer und Her­bert Frst an: „Unber­brck­ba­re inhalt­li­che Dif­fe­ren­zen und die insta­bi­le Struk­tur der Lis­te ‚Wir Bade­ner‘ haben dazu gef­hrt, dass wir uns nicht wei­ter an Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen betei­li­gen..“

Nun ist wie­der alles offen: Die VP stellt trotz ihrer har­schen Wahl­nie­der­la­ge (Minus drei Man­da­te, Ver­lust der Abso­lu­ten) mgli­cher­wei­se wie­der den/die Brger­meis­te­rIn, die Grnen ver­mut­lich den/die Vize­brger­meis­te­rIn. Ande­rer­seits gibt es nun auch neue Gesprchsop­tio­nen in Rich­tung SP und „wir bade­ner“. Denn SP und „wir bade­ner“ gemein­sam haben nicht mehr die erfor­der­li­che Mehr­heit, um den Brger­meis­ter zu stel­len, auch nicht, wenn sie von der FP (2 Man­da­te), die sich bis­her am Koali­ti­ons­po­ker nicht betei­ligt hat, unterst­tzt wrden. Das „Zng­lein an der Waa­ge“, wenn es um die Bil­dung einer Zwei­drit­tel-Mehr­heit gehen soll, was fr eini­ge Beschls­se zwin­gend vor­ge­schrie­ben ist, knn­te die FP aber jeden­falls sein – und zwar fr die Schwarz-Grne-Koali­ti­on.

Fazit: Alles offen in Baden, alles ist mglich. Auer­dem erklr­te eben­falls am 27. Mrz die bis­he­rig Brger­meis­te­rin Eri­ka Aden­sa­mer (immer­hin 1500 Vor­zugs­stim­men – und damit mehr als Brei­nin­ger je hat­te), sich „zurck­zie­hen“ zu wol­len – ob aus der Gemein­de­po­li­tik, vom Brger­meis­ter­ses­sel oder nur aus den Gesprch, ist eine Inter­pre­ta­ti­ons­fra­ge. Ihre Erklrung im Wort­laut auf der Sei­te der VP Baden

Mar­kus Ried­may­er (SP) und Jowi Tren­ner (wir bade­ner) zeig­ten sich ber­rascht und erklren: „Das Ver­hal­ten der Grnen ist nicht nach­voll­zieh­bar, zumal die ers­ten Ver­hand­lungs­run­den von allen Betei­lig­ten als uerst kon­struk­tiv und posi­tiv emp­fun­den wur­den und es sei­tens der SP Baden und von „Wir Bade­ner“ kei­ne unber­brck­ba­ren inhalt­li­chen Hrden gege­ben hat. Bei den meis­ten PUnk­ten gab es berein­stim­mung. Die weni­gen The­men, bei denen noch kein gemein­sa­mer Nen­ner gefun­den wur­de, htten plan­mig in der Kar­wo­che nach­ver­han­delt wer­den sol­len. Auf­fl­lig waren die For­de­run­gen der Grnen nach Ver­sor­gungs­pos­ten durch Auf­blhung der Stadt­re­gie­rung, und das, noch bevor die ers­te Arbeits­grup­pe begon­nen hat, ber Inhalt­li­ches zu bera­ten. Es ist offen­sicht­lich, dass die Grnen durch Schein­ver­hand­lun­gen mit SP und „Wir Bade­ner“ den Preis fr all­fl­li­ge Ver­hand­lun­gen zwi­schen Grnen und VP mglichst hoch trei­ben wol­len. Der pltz­li­che Rck­tritt der amtie­ren­den Brger­meis­te­rin erhr­tet die­sen Ver­dacht. Scha­de, dass die Grnen nicht bereit waren, den vom Bade­ner Brger gewnsch­ten Wech­sel in der Poli­tik her­bei­zufhren und damit den Weg der Erneue­rung fr Baden mit­zu­ge­hen.“

SP Baden

Grne Baden

Wir Bade­ner

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.