Prekäre Arbeit? InterviewpartnerInnen gesucht!

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Eva Wos­ka und ich suchen für ein Buch­pro­jekt über pre­kä­re (= unsi­che­re, nicht-exis­tenz­si­chern­de) Arbeit Inter­view­part­ne­rIn­nen mit ent­spre­chen­den Erfah­run­gen, mög­lichst über 30 (kei­ne Stu­den­tIn­nen). Die Inter­views kön­nen natür­lich auch anony­mi­siert wer­den. In Fra­ge kom­men Beschäf­tig­te mit Werk­ver­trä­gen, mit meh­re­ren Teil­zeit­jobs, Gering­fü­gi­ge oder sol­che, die trotz Full­time kaum mit dem Lohn aus­kom­men. Aber auch Ein-Personen-„Unternehmen“. Bei Inter­es­se bit­te mich per For­mu­lar zu kon­tak­tie­ren.

Wir freu­en uns über eure Rück­mel­dun­gen (und bit­te weitersagen!)

Hier zur Info ein Link, was pre­kä­re Arbeit in Öster­reich aus­macht und wel­che Fol­gen auch für Nor­mal­ar­beits­plät­ze und für die Soli­dar­ge­sell­schaft dro­hen: die Pen­sio­nen wer­den immer nied­ri­ger, den Kran­ken­kas­sen ent­geht Geld, sozia­le Rech­te (Urlaubs­an­sprü­che, Kol­lek­tiv­ver­trags­löh­ne, Betriebs­rä­te, Arbeits­lo­sen­an­sprü­che, Kün­di­gungs­schutz etc.) wer­den demon­tiert. Vie­le Leu­te wer­den so in die kom­men­de Min­dest­si­che­rung (744 Euro/Monat) getrie­ben und dann even­tu­ell auch noch gezwun­gen, irgend­wel­che Jobs anzu­neh­men oder vor Inan­spruch­nah­me ihr Erspar­tes aufzubrauchen!

Das Buch­pro­jekt soll ein „Sit­ten­bild“ der neu­en Arbeits­welt wer­den. Betrof­fe­ne und Exper­tIn­nen sol­len neben­ein­an­der zu Wort kom­men. Uns ist bewusst, dass vie­le Angst um ihre wenn auch noch so schlech­ten Jobs haben, wes­halb die Inter­views natür­lich auch anony­mi­siert wer­den kön­nen bzw. wir auch ger­ne mit Men­schen reden, die zurück­lie­gen­de Erfah­run­gen mit pre­kä­ren Arbeits­be­din­gun­gen haben bzw. mit Pen­sio­nis­tIn­nen, die die Fol­gen pre­kä­rer Beschäf­ti­gung nun im Alter „aus­ba­den“ müssen.

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