Schriftstellerin Barbara Frischmuth in Bad Vslau

Bar­ba­ra Frischmuth

Bar­ba­ra Frischmuth gilt als Grenz­gn­ge­rin und Brcken­baue­rin zwi­schen den Kul­tu­ren. Am Frei­tag, dem 19. Novem­ber, kommt die weit ber die Gren­zen des Lan­des hin­aus bekann­te Schrift­stel­le­rin um 19.30 Uhr in den Fest­saal des Rat­hau­ses Bad Vslau – zu Lesung und anschlie­en­der Dis­kus­si­on.

Initi­iert wur­de die­se hoch­kar­ti­ge Ver­an­stal­tung von der Grup­pe „Frau­en­viel­falt“, die im Zuge der Dis­kus­sio­nen um den Bau einer Moschee in Bad Vslau gegrn­det wur­de und sich dem Mit­ein­an­der der Kul­tu­ren in Bad Vslau ver­schrie­ben hat. Unterst­tzt wird „Frau­en­viel­falt“ auch von der Stadt­ge­mein­de Bad Vslau.

In zahl­rei­chen Bche n, Inter­views, Reden, Arti­keln und Kom­men­ta­ren the­ma­ti­siert Bar­ba­ra Frischmuth die Begeg­nung zwi­schen Ori­ent und Okzi­dent, den kul­tu­rel­len Reich­tum des Ori­ents und die gegen­sei­ti­ge Beein­flus­sung von Chris­ten­tum und Islam. Sie spricht aber auch Vor­ur­tei­le und ngs­te vor dem Frem­den an und pldiert fr eine inten­si­ve Aus­ein­an­der­set­zung mit der eige­nen, eben­so wie mit frem­den Kul­tu­ren.

Frischmuth wur­de 1941 in Alt­aus­see in der Stei­er­mark gebo­ren, stu­dier­te Dol­metsch (Trkisch und Unga­risch) sowie Ori­en­ta­lis­tik. Zahl­rei­che Aus­lands­auf­ent­hal­te, aber auch die Lie­be zu ihrem eige­nen Gar­ten in Alt­aus­see kenn­zeich­nen ihr Leben. Bei­des fand sei­nen Nie­der­schlag in ihrem lite­ra­ri­schen Werk. Ihre Roma­ne wur­den in 16 Spra­chen ber­setzt und ihre lite­ra­ri­schen Gar­tenbcher bezau­bern auch Nicht­gar­ten-Besit­ze­rIn­nen.

Aus­ge­whl­te Wer­ke:
Die Klos­ter­schu­le (1968),

Das Ver­schwin­den des Schat­tens in de Son­ne (1973),

Die Schrift des Freun­des (1998),

Fin­ger­kraut und Feen­hand­schuh. Ein lite­ra­ri­sches Gartentagebuch(1999),

Die Ent­schls­se­lung (2001),

Lwen­maul und Iris­schwert. Gar­ten­ge­schich­ten (2003),

Der Som­mer, in dem Anna ver­schwun­den war (2004),

Mar­de , Rose, Fink und Laus. Mei­ne Gar­ten-WG. (2007),

Ver­giߠ gyp­ten. Ein Rei­se­ro­man (2008),

Vom Frem­deln und vom Eigent­meln: Essays, Reden und Auf­st­ze ber das Erschei­nungs­bild des Ori­ents (2008),

Die Kuh, der Bock, sei­ne Gei und ihr Lieb­ha­ber (2010)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.