Glcksspiel als Theater-Thema

Der Spie­ler, Valen­tin Schrey­er, Katha­ri­na von Hars­dorf Foto: Lukas Beck

Der Spie­ler – nach dem rus­si­schen Schrift­stel­ler Fjo­dor Dos­to­jew­ski – ist in einer Bear­bei­tung von Hel­mut Peschi­na als Gast­spiel des Lan­des­thea­ters Nie­ders­terreich am 30. und 31. Mrz um 19.30 Uhr im Stadt­thea­ter der Bhne Baden zu sehen.

Am 30. Mrz gibt es im Anschluss an die Vor­stel­lung im Max-Rein­hardt-Foy­er ein Publi­kums­ge­sprch, am 31. Mrz wird im Max-Rein­hardt-Foy­er um 18.30 Uhr – vor der Vor­stel­lung – ein Einfhrungs­ge­sprch gebo­ten.

Der Spie­ler sind die Auf­zeich­nun­gen und das Bekennt­nis eines Beses­se­nen. Dos­to­jew­ski selbst war dem Glcks­spiel ver­fal­len: Es ist allein jener kur­ze Augen­blick, in dem die Kugel, vom Crou­pier gewor­fen, in der Gegen­rich­tung kreist, um end­lich in ein Zah­lenkst­chen zu fal­len, der den Spie­ler Ale­xej magisch anzieht. Jener Augen­blick im Spiel ums Geld, der ihn alles ande­re ver­ges­sen lsst, in dem sich das Leben sei­nem Wil­len ent­zieht. Abend fr Abend treibt es ihn nach Rou­let­ten­burg in das Casi­no, an den Spiel­tisch, in der Hoff­nung auf das groe Glck. Und er wird hin­ein­ge­zo­gen in die­se Schein­welt des alles gewin­nen­den oder ver­lie­ren­den Augen­blicks, bis sein Leben selbst zum Rausch eines Rou­let­te­spiels wird, bis er die Kon­trol­le ver­liert, bis er alles zu ver­spie­len droht: sei­ne Gelieb­te, sei­ne Exis­tenz und sich selbst.
1866, durch immense Spiel­schul­den in Exis­tenz­not gera­ten, schrieb Dos­to­jew­ski sei­nen Roman in knapp vier Wochen. Der Roman han­delt also nicht nur vom Spiel, son­dern er war selbst ein Spiel, um alles oder nichts. Lan­ge Zeit unterscht­zt, nimmt der Text eine groe Anzahl von Moti­ven und The­men der spte­ren Gro­wer­ke vor­weg.

Beset­zung: Ant­je Hoch­hol­din­ger, Else Lud­wig, Katha­ri­na von Hars­dorf , Rai­ner Dopp­ler, Paul Matic, Valen­tin Schrey­er, Jrgen Wei­sert, Hel­mut Wie­sin­ger,
Regie: Johan­nes Gleim
Bhne und Kost­me: Mar­kus Mey­er

Kar­ten:

Bhne Baden, Thea­ter Baden Betriebs GmbH, Thea­ter­platz 7, Baden
T 02252 22522
F 02252 22522 200
ticket@buehnebaden.at

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