Weingut Krems: Wiederaufbau im Gang

Nach dem Wie­der­auf­bau: Ansicht zum Stadt­gra­ben.

Stadt Krems,

Nach dem Ein­sturz einer Kel­ler­rhre im Wein­gut Stadt Krems ver­gan­ge­nen Som­mer lau­fen die Arbei­ten fr den Wie­der­auf­bau auf Hoch­tou­ren. Nach den Plnen von Archi­tekt Mag. Tho­mas Tau­ber wer­den nicht nur die Kel­ler­ru­me saniert, son­dern zust­zli­che Kel­ler- und Lager­ru­me errich­tet.

Wo vor weni­gen Wochen noch ein rie­si­ges Loch zwi­schen den Gebu­den am Stadt­gra­ben klaff­te, wer­den zur Zeit die Auen­wn­de fr ein neu­es Gebu­de auf­ge­stellt. In weni­gen Wochen Ende April soll der Wie­der­auf­bau im Wein­gut Stadt Krems zum Gro­te­il abge­schlos­sen sein. Damit wird nicht nur das ein­ge­strz­te Kel­ler­gewl­be saniert und neu auf­ge­baut sein, ber den Kel­lern wer­den dem Wein­gut auf eben­erdi­gem Niveau dann auch zust­zli­che Kel­ler- und Lager­ru­me zur Verfgung ste­hen.

Geschftsfh­rer Fritz Mies­bau­er fasst zusam­men: Nach dem Unglck waren wir zunchst froh, dass nie­man­dem etwas pas­siert ist. Beim Wie­der­auf­bau stand daher in ers­ter Linie die Siche­rung des Kel­ler­be­rei­ches im Vor­der­grund. In der Situa­ti­on hat sich dann erge­ben, dass wir mit der Sanie­rung den fr spter geplan­ten Aus­bau vor­zie­hen.

Beim gemein­sa­men Rund­gang ber die Bau­stel­le mit Archi­tekt Mag. Tho­mas Tau­ber, der die Plne fr den Wie­der­auf­bau aus­ge­ar­bei­tet hat, konn­te sich auch Brger­meis­te­rin Inge Rin­ke vom raschen Fort­schritt des Wie­der­auf­baus ber­zeu­gen: Das Wein­gut Stadt Krems ist Garant fr die Qua­litt sei­ner Pro­duk­te. Der Anspruch an hchs­te Qua­litt wird auch bei die­sem gro­en Sanie­rungs­pro­jekt kon­se­quent gewahrt.

Sanie­rung und Errich­tung moder­ner Lager­ru­me

Ursa­che des Kel­ler­ein­stur­zes am 27. Juni 2010 waren uralte Kan­le, die teil­wei­se direkt im Erd­reich ende­ten. Um fr die Zukunft jedes Risi­ko aus­zu­schlie­en, muss­te man enor­me Erd­mas­sen 4500 Kubik­me­ter aus­he­ben, ehe die Sanie­rung in Angriff genom­men wur­de. Der neue Kel­ler wur­de vier Meter unter dem Straen­ni­veau errich­tet. ber die­sem und den anschlie­en­den his­to­ri­schen Kel­ler­rhren ent­steht eben­erdig in Mas­siv­bau­wei­se ein Lager­kel­ler mit Ein­fahr­re­ga­len fr

Palet­ten und Wein­tanks sowie ein Kar­to­na­gen­la­ger. Eine Beton­de­cke mit spe­zi­el­ler Ober­fl­che zwi­schen den Geschoen wird smt­li­che Rum­lich­kei­ten des Wein­guts fr die Zukunft sichern. Durch den Neu­bau ent­ste­hen zust­zlich 783 Qua­drat­me­ter Nutz­fl­che.

Die neu­en Rum­lich­kei­ten sind ber ein Ver­bin­dungs­tor vom bestehen­den Fla­schen­la­ger bzw. ber eine Ver­bin­dungs­tr zur Kel­ler­stie­ge und eine Ein­brin­gungsff­nung vom Stadt­gra­ben erschlos­sen. Die Amts­ru­me des Magis­trats (Stadt­gra­ben 11 und 13) sind ber einen Weg ber das neue Flach­dach mit­ein­an­der ver­bun­den. In Anleh­nung an die alte Stadt­mau­er wird die Auen­wand zum Stadt­gra­ben als dunk­le Beton­fas­sa­de her­ge­stellt.

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