Verkehrserziehung einmal anders?

Park-Mar­kie­run­gen: Aus­ge­nom­men für Polizeiautos?

Ganz links ist das Poli­zei­au­to zu sehen – hin­ten die Hal­te- und Park­ver­bot-Tafel, die hier gilt – nur nicht für Poli­zis­ten, die zur Ver­kehrs­er­zie­hung in der Berufs­schu­le anreisen?

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Etwas para­dox mutet ein Erleb­nis an, das eine Berufs­schul­leh­re­rin im 15. Wie­ner Gemein­de­be­zirk kürz­lich hat­te. „Ver­kehrs­er­zie­hung“ durch die Poli­zei war an die­sem Vor­mit­tag ange­sagt. Und die zustän­di­gen Beam­ten kamen auch tat­säch­lich – und park­ten sich vor der Schu­le ein, unter Miss­ach­tung aller Regeln. Die Leh­re­rin wies die Poli­zis­ten auf das Hal­te- und Park­ver­bot hin und mach­te sie auch auf ein­schlä­gi­ge Stell­platz-Mar­kie­run­gen am Asphalt vor der Schu­le auf­merk­sam. „Wir haben es eilig“, war die Ant­wort. Die Leh­re­rin woll­te das nicht so recht gel­ten las­sen. „Wenn ich oder sonst­wer das als Aus­re­de gebrau­che, ist das für die Poli­zei abso­lut kein Grund, nicht abzu­stra­fen“, erwi­der­te sie. Ihr Gesprächs­part­ner ließ sich davon nicht erwei­chen und zeig­te sich nicht geneigt, ganz ord­nungs­ge­mä­ße Park­plät­ze zu suchen. „Wir wer­den eh nicht abge­schleppt,“ – so das Fazit. Die Leh­re­rin zog also den Kür­ze­ren – und ihr Ver­trau­en in die Glaub­wür­dig­keit der Ver­kehrs­er­zie­hung an ihrer Schu­le sank in den Keller…

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