Riesen-Haus am Waldrand?

Auf­re­gung um eine Rie­sen-Bau­gru­be am Ende der Berg­steig­gas­se in Baden: Seit Wochen ärgern sich Anrai­ner über Krach, Erschüt­te­run­gen und vor­bei­rol­len­de schutt­be­la­de­ne Lkws.

Hier, mit wei­tem Blick über Baden, direkt am Wald­rand, soll ein Ein­fa­mi­li­en­haus ent­ste­hen, sagt Badens Bau­di­rek­tor Kai­ser. Dar­an mag der Spa­zier­gän­ger zwei­feln, der sich die gewal­ti­ge Grö­ße der fel­si­gen Bau­stel­le vor Augen führt. Kai­ser zer­streut jedoch alle Sor­gen: „Wir haben bestimmt ein Auge dar­auf, dass hier nur das ent­steht, was auch bewil­ligt wur­de. Unse­re Bau­ord­nung sieht vor, dass am Mit­ter­berg nur noch maxi­mal Zwei­fa­mi­li­en­häu­ser gebaut wer­den dür­fen.“ Die­se Rege­lung sei übri­gens eine Reak­ti­on auf eine Wohn­haus­an­la­ge am Rai­ner­ring gewe­sen. Dort wur­den auf engem Raum 13 Woh­nun­gen gebaut und sünd­teu­er zum Ver­kauf ange­bo­ten. Bis zu 600.000 Euro wur­den für eine Woh­nung verlangt.

Den Anrai­nern fiel auch auf, dass es bei der Bau­stel­le in der Berg­steig­gas­se kei­ne Bau­ta­fel gibt. „Das ist kei­ne Vor­schrift,“ sagt dazu Bau­di­rek­tor Kai­ser. „Eben­so kön­nen wir lei­der den Bau­herrn nicht zu scho­nen­de­ren Abbruch­me­tho­den zwin­gen.“ Im Fal­le, dass doch ein Wohn­haus und kein Ein­fa­mi­li­en­haus errich­tet wer­de, könn­te die Gemein­de einen Bau­stopp verfügen.

Die­se Sto­ry erschien auch in den Bezirks­blät­tern Baden

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