Ein „Löwenherz“ für andere

 

Leo­pol­di­ne Wald­schütz (79) mit dem Löwen­herz-Preis und der dazu­ge­hö­ri­gen Urkun­de. Eine Moti­va­ti­on ihres sozia­len Enga­ge­ments ist auch ihr Glau­be. Die Bade­ne­rin ist Mit­glied der evan­ge­li­schen Freikirche.

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Eigent­lich woll­te sie Ent­wick­lungs­hel­fe­rin wer­den. Kran­ken­schwes­ter wur­de sie dann. Doch auch im Ruhe­stand schlägt das Herz von Leo­pol­di­ne Wald­schütz (79) aus Baden noch für Arme und Benachteiligte.

Seit mehr als 15 Jah­ren betei­ligt sie sich tat­kräf­tig an der Akti­on „Kin­der hel­fen Kin­dern“, die vom Ver­ein Adra in Wien durch­ge­führt wird. „Gemein­sam mit zwei Kin­der­gär­ten in Baden und der Volks­schu­le Uetz­gas­se sam­meln wir das gan­ze Jahr über Gewand, Spiel­zeug, Toi­lett­ar­ti­kel, Schul­sa­chen etc. Die Din­ge wer­den von mir in mei­nem Kel­ler gela­gert, sor­tiert, über­prüft und schließ­lich vor Weih­nach­ten in 50 Pake­te ver­packt, die Kin­dern in Ost­eu­ro­pa Freu­de machen sol­len.“ Auch eini­ge Bade­ner Fir­men wie Opper­mann, Bader oder Kik unter­stüt­zen Leo­pol­di­ne Waldschütz.

Ihre Augen leuch­ten, wenn sie von ihrem Enga­ge­ment erzählt. Kürz­lich wur­de die Initia­ti­ve der Bade­ne­rin mit dem „Löwenherz“-Preis aus­ge­zeich­net, ein vom Land Nie­der­ös­ter­reich aus­ge­schrie­be­ner Preis für sozia­le Leis­tun­gen. Natür­lich hat sie sich dar­über sehr gefreut. Aber ihre größ­te Freu­de ist und bleibt es, ande­ren Freu­de zu machen.

 

Im Kel­ler ihres Hau­ses am Spit­zer­rie­gel in Baden lagert Leo­pol­di­ne Wald­schütz bereits vie­le Sachen, die zu Weih­nach­ten an arme Kin­der nach Ost­eu­ro­pa ver­schickt werden.

 

 

 

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