Radlobby kmpft um die „Ehre“

Bgm. Hans Grund­ner (oben) ver­sus Ver­kehrs­ex­per­te Tadej Bre­zi­na

Das letz­te Stck des Rad­we­ges durchs Hele­nen­tal von der Cho­le­ra­ka­pel­le bis Hei­li­gen­kreuz wird dem­nchst fer­tig. Nun hofft Allands Orts-Chef Hans Grund­ner dar­auf, dass die Pedal­rit­ter die­sen Weg anneh­men und nicht mehr die Strae bent­zen.

In der Gemein­de­zei­tung uer­te sich Grund­ner so: Die Rad­fah­re­rIn­nen ver­ur­sa­chen immer wie­der unn­ti­ge Unflle und gef­hr­li­che Ver­kehrs­si­tua­tio­nen. Ver­kehrs­wis­sen­schaf­ter Tadej Bre­zi­na (Grne) von der N Rad­lob­by wider­spricht dem vehe­ment: Eine Aus­wer­tung der Unflle der letz­ten sie­ben Jah­re zeigt kei­ne gestei­ger­te Rad­fah­re­rIn­nen-Betei­li­gung bei Ver­kehrs­un­fl­len auf der LB210 zwi­schen Baden und Alland. Von einer ver­meint­lich ver­mehr­ten Ver­ur­sa­chung von Unfl­len kann erst recht kei­ne Rede sein. Die Rad­lob­by­is­ten ver­wei­sen auf den inter­na­tio­nal nach­ge­wie­se­nen Safe­ty in Num­bers-Effekt: Mit der Anzahl der Rad­fah­rer steigt die Sicher­heit. Wich­tig sei also, dass vie­le Rad­ler unter­wegs sei­en. Prim­re Unfall­ur­sa­chen auf der Strae sei­en der Auto­ver­kehr und sei­ne hohen unan­ge­pass­ten Geschwin­dig­kei­ten und nicht die Rad­fah­rer.

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