Suppe und Wasser für Afrika

Maria Ret­ten­ba­cher, Obfrau von No Pro­blem Baden, Rot­kreuz-Bezirks­stel­len­lei­ter Ger­not Grün­wald und Rot­kreuz-Geschäfts­füh­re­rin Karo­li­ne Anhammer

 

Den hei­ßes­ten Tag des Jah­res (Frei­tag, 26. August) haben sich Maria Ret­ten­ba­cher und das Rote Kreuz Baden aus­ge­sucht, um ihr Hilfs­pro­jekt für Afri­ka zu prä­sen­tie­ren. „Da kann man sich gleich vor­stel­len, was es bedeu­tet, bei Tem­pe­ra­tu­ren von 40 Grad nicht genug Trink­was­ser zu haben,“ meint Maria Rettenbacher.

Am Sams­tag, dem 1. Okto­ber – einem sehr eventrei­chen Tag in Baden – wol­len das Rote Kreuz und der Ver­ein No Pro­blem Baden „Sup­pe und Was­ser nach Afri­ka brin­gen“. Kon­kret wer­den am Haupt­platz bis zu 600 Por­tio­nen Boh­nen­sup­pe aus der Feld­kü­che des Roten Kreu­zes und Was­ser aus Kanis­tern an die Bade­ner Pas­san­ten aus­ge­schenkt. Aus den Spen­den sol­len Infra­struk­tur-Maß­nah­men in Afri­ka finan­ziert wer­den, die der dor­ti­gen Bevöl­ke­rung Zugang zu bes­se­rem und mehr Was­ser ermög­li­chen. Bewäs­se­rungs­sys­te­me, neue Trink­was­ser­brun­nen und Was­ser­auf­be­rei­tungs­an­la­gen sol­len gebaut wer­den können.

„Eine Was­ser­auf­be­rei­tungs­an­la­ge kos­tet 20.000 Euro,“ sagt Maria Ret­ten­ba­cher, Obfrau von No Pro­blem Baden. „In Baden leben 25.000 Ein­woh­ner. Wenn nur jeder einen Euro geben wür­de, wäre eine sol­che Anla­ge bereits finan­ziert. Ich glaub ein­fach dar­an, dass es mög­lich sein wird.“

Den 1. Okto­ber hat man für die Akti­on gewählt, weil da in Baden vie­le Fes­te sind und – so sagen Karo­li­ne Anham­mer und Ger­not Grün­wald vom Roten Kreuz: „Wir wol­len auch nicht auf die ver­ges­sen, denen es nicht so gut geht – und für die eine Boh­nen­sup­pe schon ein Fest­mahl wäre!“

 

 

 

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