Heikle Kreuzung: Promi-Snger hatte Unfall

Der pro­mi­nen­te Snger und Lie­der­ma­cher Sigi Maron aus Baden war am 26. Sep­tem­ber 2011 in einen Unfall an einer der hei­kels­ten Kreu­zun­gen in Bad Vslau invol­viert. Wird nun die Debat­te um die Ampel­re­ge­lung an die­ser Kreu­zung neu ange­heizt?

Einen Pro­mi­nen­ten hat’s vori­ge Woche an einer der am hei­es­ten dis­ku­tier­tes­ten Kreu­zun­gen in Bad Vslau erwischt. ber die Schal­tung bei der Ampel­kreu­zung an der Hoch­strae wird seit Jah­ren geme­ckert. Denn offen­bar gelingt es nicht, die Rot – Gelb- und Grn-Pha­sen so ein­zu­stel­len, dass von jeder Rich­tung ein gefahr­lo­ses ber­que­ren der Kreu­zung mglich ist.

Spe­zi­ell das Links­ab­bie­gen ist ein Pro­blem. Wer von Kot­ting­brunn kom­mend in die Hoch­strae ein­bie­gen will, ist oft gezwun­gen, in die Kreu­zung ein­zu­fah­ren und dann dort auf Glck zu hof­fen, dass es gera­de kei­nen Gegen­ver­kehr gibt. Im schlimms­ten Fall muss der Links­ab­bie­ger Rich­tung Hoch­strae ein oder zwei Rot­pha­sen abwar­ten. Auch das Links­ab­bie­gen von Baden kom­mend auf den Park­platz vorm Rat­haus ist wegen des Gegen­ver­kehrs nicht ganz ungef­hr­lich.
Vori­ge Woche – 26. Sep­tem­ber, 13.55 Uhr – hat­te nun auch der pro­mi­nen­te Bade­ner Snger Sigi Maron einen Unfall an besag­ter Kreu­zung. Laut sei­ner Aus­sa­ge fuhr er beim letz­ten Grn­blin­ken von Baden kom­mend in die Kreu­zung ein, ein Lkw woll­te zeit­gleich nach links in die Hoch­strae ein­bie­gen. Sigi Maron wich auf den Geh­steig aus, sodass es zu kei­nem Crash gekom­men ist. Aller­dings sind zwei sei­ner Rei­fen rui­niert, die Maron nun von der geg­ne­ri­schen Ver­si­che­rung ersetzt haben will. Der Lkw-Fah­rer behaup­tet aller­dings, Maron sei bei Rot ber die Kreu­zung gefah­ren. Der Unfall ist akten­kun­dig Pas­siert ist zwar nicht viel. Den­noch wird nun gestrit­ten, wer im Recht ist.
Maron sagt nun: Ich brau­che eine wei­haa­ri­ge Zeu­gin, ca. 55, die beim Zebra­strei­fen auf Grn gewar­tet hat. Was bewei­sen wrde, dass ich nicht ein­mal bei Gelb, son­dern beim letz­ten Grn­blin­ken in die Kreu­zung ein­ge­fah­ren bin.
Die besag­te Kreu­zung wird von vie­len seit lan­ger Zeit kri­ti­siert.
Stadt­amts­di­rek­tor Dr. Wie­land betont, dass die Gemein­de in den letz­ten ein­ein­halb Jah­ren bereits min­des­tens drei­mal beim zustndi­gen Land inter­ve­niert und um eine Ver­bes­se­rung der Ampel­pha­sen ersucht htte. Aller­dings sei das Mgli­che bereits aus­ge­reizt.
Zu bau­li­chen Vern­de­run­gen meint Wie­land. Eine Links­ab­bie­ge­spur Rich­tung Schloss­park­platz (wie sie Sigi Maron sinn­voll erscheint) sei rum­lich nicht mglich und von Ver­kehrs­ex­per­ten bereits abge­lehnt wor­den. Auch ein Kreis­ver­kehr war ein­mal ange­dacht. Jedoch sei die­ser sehr teu­er (leich­te Hang­la­ge) und es mss­ten dazu auch Grund­ab­tre­tun­gen erfol­gen, was der­zeit in wei­ter Fer­ne sei.
Die Dis­kus­sio­nen wer­den also wei­ter­ge­hen. Man­che Auto­fah­rer behaup­ten sogar, dass an der Kreu­zung wegen der kur­zen Ampel­pha­sen „Faust­recht“ herrscht. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Sprich: Wer zuerst in die Kreu­zung einfhrt, gewinnt. Umge­kehrt muss auch gesagt wer­den: Wrden sich alle kor­rekt an die vor­ge­ge­be­nen Ampel­pha­sen hal­ten (etwas Geduld ist frei­lich gefragt), mss­te nichts pas­sie­ren. Das grte Pro­blem sei­en, so Wie­land, jene Auto­fah­rer, die noch unge­dul­dig bei Rot die Kreu­zung ber­que­ren und so das Links­ab­bie­gen erschwe­ren. Das berich­te ihm die Poli­zei.

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Faust­recht an der Kreu­zung

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