„Gandhi“ ist tot

Der Vslau­er Gemein­de­rat Hans Sal­zer (Lis­te Flam­mer) ver­starb am 11. Okto­ber 2011 nach Mona­ten schwe­rer Krank­heit im 67. Lebens­jahr.

Gan­dhi Sal­zer, wie ihn fast alle nann­ten, wuchs in der Brunn­gas­se in Gain­farn als jngs­tes von ins­ge­samt sechs Geschwis­tern auf. Er erlern­te den Beruf des Maler und Anstrei­chers. Nach bestan­de­ner Gesel­len­prfung und Absol­vie­rung des Prsenz­diens­tes begann er als Maler bei der Fir­ma Lerch in Bad Vslau-Gain­farn. Schon nach kur­zer Zeit ent­deck­te er sei­ne Lie­be zum Mau­rer­hand­werk und brach­te es dabei bis zum Polier. Nach der Insol­venz der Fir­ma Lerch arbei­te­te er bis zu sei­ner Pen­sio­nie­rung bei der Fir­ma Koi­zar in Bad Vslau.

Hans Sal­zer war als Grn­dungs­mit­glied der LISTE Flam­mer ber 26 Jah­re Gemein­de­rat in Bad Vslau. Er war bis zuletzt Mit­glied im Lie­gen­schafts- und Infra­struk­tur­aus­schuss sowie stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der im Bau­aus­schuss.

Neben dem Beruf und der Gemein­de waren fr ihn vor allem sport­li­che Akti­vit­ten, wie das Fuball­spie­len und das Schi­fah­ren beson­ders wich­tig. Gan­dhi begann zwar erst mit 17 Jah­ren aktiv beim ASK Bad Vslau Fuball zu spie­len, war aber schon nach kur­zer Zeit Stamm­spie­ler und kick­te gemein­sam mit Alt-Brger­meis­ter Alfred Flam­mer, Wal­ter Gois­ser und vie­len ande­ren lan­ge Zeit fr den ASK. Gan­dhi war auch Bestand­teil der Meis­ter­mann­schaft des ASK Bad Vslau, wel­che in den 60er Jah­ren den Auf­stieg in die N Lan­des­li­ga zum dama­li­gen Zeit­punkt die drit­thchs­te Spiel­klas­se in ster­reich schaff­te. Die letz­ten Jah­re sei­ner Fubal­ler­kar­rie­re spiel­te er beim ASK Kot­ting­brunn, mit dem er den Meis­ter­ti­tel in der 2. Klas­se erreich­te sowie beim SV Sooss. Auch in den ver­gan­ge­nen Jah­ren war er regel­mig bei den Heim­spie­len des ASK am Fuball­platz und man konn­te mit ihm in der drit­ten Halb­zeit ber Aktu­el­les genau­so wie ber die frhe­ren Zei­ten plau­dern. Er war stolz, lan­ge Jah­re fr sei­nen ASK ttig zu sein. Die­sen Stolz, aber auch die Freu­de, die er dabei emp­fand, kann man erken­nen, wenn man die vie­len Mann­schafts­fo­tos in der Kan­ti­ne betrach­tet, auf denen er uns ent­ge­gen lchelt.

Seit sei­ner Pen­sio­nie­rung sah man Gan­dhi auch ver­mehrt bei LIS­TEN-Ter­mi­nen als Hel­fer im Hin­ter­grund, der fr Blle und Ver­an­stal­tun­gen her­rich­te­te, Sei­fen­kis­ten bau­te oder zahl­rei­che Pen­sio­nis­ten an den Senio­ren­nach­mit­ta­gen chauf­fier­te. Gerad­li­nig­keit, Genau­ig­keit und Ehr­lich­keit zeich­ne­ten ihn im Beruf, im Sport und auch im Enga­ge­ment fr die Gemein­de stets aus. Humor­voll und beschei­den war er fr sei­ne Mit­men­schen all­zeit greif­bar und hat selbst ange­packt, wann immer er gefragt wur­de.

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