„Schreibend die Welt entdecken“

Die Pfaffstt­t­ne­rin Danie­la Mei­sel verffent­lich­te heu­er im Frhjahr ihr zwei­tes Buch. Der Roman „Gegen ein­sam“ befasst sich mit dem ganz „durch­schnitt­li­chen“ Manu­el, der nur in einem auer­ge­whn­lich ist: Whrend ein „durch­schnitt­li­cher“ Mensch 17.000 Din­ge besitzt, will er 34.000 Din­ge besit­zen. Das ist sein Ver­such, sich gegen Ein­sam­keit zu weh­ren. So ent­steht die Geschich­te einer Freund­schaft mit einer taub­stum­men lte­ren Dame.

„Gegen ein­sam“ ist nach „Die Sehe­rin“ Danie­la Mei­sel zwei­ter Roman. „Mei­ne Trieb­fe­der ist mein Drang, mir neue Wel­ten zu erschlie­en, in denen ich mich auf mei­ne Wei­se mit The­men, die mich berhren, beschfti­gen kann“, sagt die jun­ge Frau. Im ers­ten Roman, der bei „aro­vell“ erschien, ging es um das Ver­ber­gen von Wahr­hei­ten, gezeigt an einem Poli­ti­ker, der in Men­schen­han­del ver­wi­ckelt war. „Bei ‚Gegen ein­sam‘ ging es mir um die Kon­sum­ge­sell­schaft, um die Fra­ge, wie die Indus­trie es schafft, uns ein­zu­re­den, dass wir so vie­le Din­ge besit­zen mssen, um glck­lich zu wer­den“, sagt Danie­la Mei­sel. Einer­seits will sie ihre Lese­rIn­nen unter­hal­ten, ande­rer­seits zum Nach­den­ken anre­gen. Ihre Tex­te rich­ten sich auch immer an sie selbst. „Ich gewin­ne beim Schrei­ben ber­sicht, erhe­be aber nicht den Anspruch, Lsun­gen zu ken­nen.“

Nach Aus­lands­auf­ent­hal­ten lebt Danie­la Mei­sel, eine gebrti­ge Hor­ne­rin, heu­te als Leh­re­rin mit Mann und zwei Kin­dern in Pfaffstt­ten.

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