Wolfsthaler aktiv gegen Atomkraft

Foto: Wiki­pe­dia

Dr. Hans Otto Schmidt hat beim Euro­päi­schen Gerichts­hof für Men­schen­rech­te eine Sam­mel­kla­ge gegen Teme­lin eingebracht.

Der Wahl-Wolfs­tha­ler Dr. Hans Otto Schmidt kämpft auf unge­wöhn­li­chem Weg gegen das tsche­chi­sche Atom­kraft­werk Teme­lin. Der Anwalt, der in Wien eine Kanz­lei betreibt, hat beim Euro­päi­schen Gerichts­hof für Men­schen­rech­te (EGMR) eine Indi­vi­du­al­be­schwer­de gegen Teme­lin ein­ge­bracht. Die­ser haben sich in den letz­ten Mona­ten schon 35 wei­te­re Men­schen angeschlossen.
Ihnen allen ist eines gemein­sam: Sie fürch­ten im Fal­le eines Unglücks um die Bedro­hung ihres Lebens­rau­mes. Denn die der­zeit herr­schen­de 30 Kilo­me­ter-Sperr­zo­ne rund um Atom­kraft­wer­ke reicht bei wei­tem nicht zum Schutz der Men­schen aus. „Tscher­no­byl oder auch – ganz aktu­ell – Fuku­shi­ma haben dies längst in aller Här­te gezeigt“, so Dr. Schmidt zur Moti­va­ti­on der Klags­ein­brin­gung. Tsche­chi­en habe im Fall von Teme­lin weder nöti­ge Sicher­heits­vor­keh­run­gen getrof­fen noch die Not­falls­ge­bie­te, die sich auch auf Öster­reich erstre­cken, defi­niert. Dadurch sei­en Men­schen­rech­te und die Sou­ve­rä­ni­tät Öster­reichs beeinträchtigt.
Inter­es­sen­ten kön­nen sich der Beschwer­de im übri­gen noch anschlie­ßen. Dazu muss dem Rechts­an­walt eine Voll­macht gege­ben wer­den, die mit ein­ma­li­gen Kos­ten von 120 Euro ver­bun­den ist. Wei­te­re Kos­ten fal­len nicht an.

 

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