Pendler-Not: Kein Platz mehr fr Autos

„Es ist zum Haa­re-Rau­fen!“ sth­nt Tina King. Die bekann­te Bade­ner Foto­gra­fin hat soeben mit ihrem Auto eine Run­de beim Bahn­hof Baden gedreht, auf der Suche nach einem frei­en Park­platz. Ver­geb­lich. Seit der Einfhrung des Wie­ner Park­pi­ckerls Anfang Okto­ber sind die Stell­plt­ze rund um den Bahn­hof rest­los „aus­ge­bucht“.

Staska will Hilfe vom Land

Brger­meis­ter Kurt Stas­ka (VP) schlgt nun Alarm. Auch bei ihm hufen sich die Beschwer­den. Stas­ka hat bereits beim zustndi­gen Lan­des­rat Wil­fing (VP) um Hil­fe „ange­klopft“. Fr SP-Stadt­rat Mar­kus Ried­may­er kommt der Hil­fe­schrei „zwei Jah­re zu spt“. Die Stadt­re­gie­rung htte in der Sache zu lang geschla­fen.
Zur Ent­schrfung der Situa­ti­on in Baden erneu­ert wir bade­ner-Stadt­rat Jowi Tren­ner sei­ne For­de­rung nach Gra­tis­par­ken am obers­ten Deck der Park­hu­ser Rmer­ther­me und beim Olym­pia-Kino.
Schau­platz­wech­sel nach Bad Vslau, wo gera­de der Bahn­hof reno­viert wird. „Bad Vslau ist Zonen­gren­ze“, sagt Brger­meis­ter Chris­toph Prinz. „Bei uns stei­gen vie­le Pend­ler aus dem Tri­es­ting­tal in den Zug um.“ Fazit: Vslau ist voll, freie Flchen zur Erwei­te­rung des Park­raums gbe es noch. In Leobers­dorf sagt Betriebs­lei­ter Edu­ard Breu­er: „Schon vor dem neu­en Park­pi­ckerl ist unser Park­haus immer voll gewe­sen.“
Der­zeit wird geprft, wo es „erhh­ten Bedarf“ gibt, sagt BB-Spre­cher Chris­to­pher Seif. Er ver­weist auf 15.500 Pkw-Stell­plt­ze im Gro­raum Wien. Wei­te­re Ange­bo­te mss­ten von BB, Land und Gemein­den gemein­sam finan­ziert wer­den. Und das Land kndigt an, dass Baden auf der Prio­rit­ten­lis­te der Aus­bau­stu­fe „ganz oben“ gereiht sei.

Potenzial zum Politikum

Die Sache hat das Poten­zi­al zum Poli­ti­kum, nicht nur in den Gemein­den, son­dern auch auf Lan­des­ebe­ne: FP-Kom­mu­nal­spre­cher Chris­ti­an Hafen­ecker: „Vie­le Nie­ders­terrei­cher woh­nen pltz­lich in Wien, um ein Park­pi­ckerl zu bekom­men. Das bringt Ein­bu­en fr die ver­las­se­nen Gemein­den.“

Die­ser Arti­kel erschien auch auf www.meinbezirk.at

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