Ein „Lwe“ gibt Gas

Von Juli bis Juli dau­ert die „Regent­schaft“ eines Lions-Prsi­den­ten. Peter Pursch, 66, stellt im Gesprch mit Gabi Stock­mann sei­ne Plne vor.

Herr Pursch, mit 66 Jah­ren – da fngt das Leben an?
PETER PURSCH: Naja, die Halb­zeit ist lang vor­bei, aber ein bissl Sport wie Berg­stei­gen und Halb­ma­ra­thon geht schon noch.
Braucht man so viel Kraft, um Lions-Prsi­dent zu sein?
PURSCH: Die Kraft und der Elan kom­men schon von den Club­mit­glie­dern, akti­ve Mit­ar­beit ist sehr erwnscht. Wir haben drei Arbeits­grup­pen instal­liert, zu den The­men Inte­gra­ti­on, Neu­auf­nah­men und fr den Trdel­markt im April 2013.
Wie wird man ein „Lion“?
PURSCH: Erst soll­te man ein paar unse­rer Ver­an­stal­tun­gen besu­chen, dann muss man sich einem Hea­ring stel­len. Ein gewis­ses Niveau wol­len wir schon haben.
Mei­nen Sie mit „gewis­ses Niveau“ das lie­be Geld?
PURSCH: Geld und Niveau pas­sen nicht immer zusam­men. Wir erwar­ten uns eine gewis­se Kon­stanz im beruf­li­chen und pri­va­ten Leben. Serio­sitt eben. Also wer in zehn Jah­ren sechs Jobs hat­te, ist viel­leicht nicht ganz rich­tig bei uns.
Wie­vie­le Mit­glie­der haben Sie der­zeit und wie alt sind die im Schnitt?
PURSCH: Wir sind der­zeit 30, bis Jah­res­en­de wol­len wir 35 haben. Alters­mig ist unser Jngs­ter knapp unter 40 und unser ltes­ter 90. Ver­jn­gung ist ange­sagt.
Zuletzt gab es eini­ge Ver­an­stal­tungs-High­lights – etwa mit Eri­ka Plu­har oder Ger­ti Sen­ger. Was ist im kom­men­den Jahr wei­ter geplant?
PURSCH: Am 1. Dezem­ber haben wir wie­der ein weih­nacht­li­ches Gos­pel­kon­zert mit Chris Kaye und August Brei­nin­ger. Am 18. Febru­ar 2013 haben wir eine pro­mi­nen­te Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung zum The­ma „Quo vadis, ster­reich“. Toll wird auch unser Frhjahrs­kon­zert am 15. Mai mit Andy Lee Lang. Und das alles ja immer fr einen guten Zweck.
Jedes Jahr vor Weih­nach­ten gehen die „Lions“ ja mit bedrf­ti­gen Men­schen ein­kau­fen. Was sind Ihre Erfah­run­gen dabei, was wird denn da so gekauft?
PURSCH: Wir machen das sehr anonym. Die Adres­sen der bedrf­ti­gen Fami­li­en bekom­men wir von den Sozi­al­ab­tei­lun­gen und Pfar­ren. Es ist fr unse­re Mit­glie­der ein schnes Gef­hl, die Freu­de der Beschenk­ten zu spren. Gekauft wer­den vor­wie­gend Lebens­mit­tel, und die eine oder ande­re Lecke­rei, die sonst nicht am Zet­tel stnde.
Krz­lich haben Sie Inte­gra­ti­ons-Staats­se­kretr Sebas­ti­an Kurz besucht. War­um?
PURSCH: Wir wol­len ab Novem­ber ein neu­es kari­ta­ti­ves Inte­gra­ti­ons­pro­jekt star­ten. Opa – das sind wir – und Oma – das sind unse­re Frau­en – hel­fen Bade­ner Volks­schul­kin­dern mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund beim Deutsch-Ler­nen.
Ja, dann wnsche ich dazu viel Ver­gn­gen.

 

Die­ses Inter­view erschien auch auf www.meinbezirk.at

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.