Tausend und eine Nacht

Foto: Chris­ti­an Husar

Auf­stand im Mor­gen­land: Die Viel­wei­be­rei ist in Gefahr! Und das nur, weil sich der Sul­tan (Mat­jaz Sto­pin­sek) in das Bau­ern­mäd­chen Lei­la (Kat­ja Rei­chert) ver­liebt, das nicht die Lieb­lings­frau in sei­nem Harem wer­den will. Der von Lie­bes­kum­mer geplag­te Sul­tan will des­halb im Mor­gen­land die Ein­ehe einführen.

Soviel zur „Sto­ry“ der Johann Strauß-Ope­ret­te „Tau­send und eine Nacht“, ange­lehnt an ein berühm­tes ori­en­ta­li­sches Märchen.

Die zau­ber­haf­te Insze­nie­rung von Chris­ta Ertl ent­führt in eine kun­ter­bun­te Traum­welt: Da schwebt ein Bett, da spielt’s Wal­zer­mu­sik im Harems­pa­last, da tanzt eine Nixe. Und natür­lich fin­det wah­re Lie­be zuein­an­der und der Sul­tan und sei­ne Lei­la wol­len fort­an mono­gam leben. Aber – so der nun wie­der gnä­dig gestimm­te Herr­scher zu sei­nem Volk: Wer will, darf auch ger­ne wei­ter der Viel­wei­be­rei frönen.

Sze­nen­wech­sel zur Pre­mie­ren­fei­er im durch und durch abend­län­di­schen Baden: Sie­he da, auch hier ist bei klin­gen­den Sekt­glä­sern die Viel­wei­be­rei ein The­ma, jeden­falls für Foto­gra­fen und manch männ­li­che Pro­mi­nenz. Thea­ter­di­rek­tor Robert Herzl etwa prä­sen­tiert sich ger­ne im Krei­se der beju­bel­ten Bal­lett­mäd­chen Nata­lia, Danie­la, Lais und Yulia. Bezirks­haupt­mann Dr. Heinz Zim­per umarmt die bei­den Haupt­dar­stel­le­rin­nen Kat­ja Rei­chert und Kat­rin Fuchs. Nur einer kneift: „Mörtl“ Lug­ner erscheint nicht zum arran­gier­ten Foto­ter­min mit einer gan­zen Rei­he hüb­scher Frauen.

Gespielt wird noch bis 2. Febru­ar 2013, mehr Infos auf www.buehnebaden.at.

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