Fahrende Waffen?

Der Atem stockt, wenn eine sol­che Poli­zei­mel­dung auf den Bild­schirm kommt: Wie­der star­ben zwei jun­ge Män­ner auf der Stra­ße. In einem BMW. Auf der schnur­ge­ra­den Stra­ße zwi­schen Mat­zen­dorf und Leobers­dorf, die bei vie­len Auto­fah­rern immer noch gefürch­tet ist. Die Allee­bäu­me dort wur­den längst ent­fernt. Doch just auf den ein­zi­gen ver­blie­be­nen Baum prall­te der BMW der Bur­schen (20 und 21 Jah­re) wie ein Geschoß.
Bei so einer Tra­gö­die nach „Schuld“ zu suchen ist sinnlos.
Seit ewi­gen Zei­ten weiß man, dass jun­ge Män­ner die gefähr­dets­te Auto­fah­rer-Grup­pe sind. Mit dem Pro­be­füh­rer­schein und dem 0,0 Pro­mil­le-Gesetz für Fahr-Neu­lin­ge ver­sucht man eh auf die Pro­ble­me zu ant­wor­ten. Was spricht dage­gen, jun­gen Len­kern zusätz­lich das Fah­ren „star­ker Autos“ zu unter­sa­gen? Ich glau­be, vie­le Müt­ter wären froh, ihre Söh­ne nicht in einer fah­ren­den Waf­fe zu wissen.

Der Kom­men­tar steht auch auf www.meinbezirk.at/baden

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