Abgestürzt bin ich nicht…

…am Peil­stein. Denn seit kur­zem gibt es an dem belieb­ten Aus­flugs­gip­fel einen Out­door-Klet­ter­park zum Üben.

Der ers­te Aus­flug des Jah­res 2014 führ­te mich zum „The­men­weg des Jah­res 2014“ – dem Klet­ter­weg am Peil­stein. Seit Genera­tio­nen wird hier geklet­tert, ein Magnet für sport­li­che Natur­lieb­ha­ber aus dem Groß­raum Wien.

Los geht’s beim Karner

Das Auto wird beim Mostheu­ri­gen Kar­ner in Hafnerberg/Nöstach geparkt – und schon geht’s flot­ten Schrit­tes los. Der Weg ist ein wenig gat­schig, das tut dem Ver­gnü­gen aber kei­nen Abbruch. Ent­lang von Wie­sen und Baum­grup­pen geht es leicht berg­auf, die Son­ne im Gesicht. Die ers­te von 16 Info-Tafeln erläu­tert den heil­sa­men Effekt des Klet­terns: Es macht Mut, gibt Selbst­ver­trau­en, för­dert die Kon­zen­tra­ti­on und die Beweg­lich­keit. Klet­tern ler­nen kön­nen alle, auch die älte­ren Semes­ter. In der Fer­ne sieht man schon die Peil­stein­wän­de, Kalk­ge­stein, das sich durch beson­de­re Glatt­heit aus­zeich­net. 840 ver­schie­de­ne Klet­ter­rou­ten, dar­un­ter auch ganz ein­fa­che, wer­den angeboten.

Rast beim Holzschlaghaus

Durch den Wald führt der Weg zur ers­ten Rast­sta­ti­on, dem Holz­schlag­haus. Danach geht es noch mal ca. 20 Minu­ten rela­tiv steil berg­auf – und schon erblickt man das Peil­stein­haus auf 719 Metern See­hö­he. An die­sem schö­nen Drei­kö­nigs­tag sind alle Bän­ke gut besetzt und die Men­schen stre­cken ihre Win­ter­ge­sich­ter in die strah­len­de Sonne.

Höhepunkt Kletterpavillon

Hier war­tet auch der Höhe­punkt des The­men­we­ges auf die Wan­de­rer: der Klet­ter­pa­vil­lon. Wie der Schwanz einer Eidech­se liegt die Klet­ter­wand neben dem Wald­rand und lädt zum Klet­tern ein. Gestal­tet wur­de sie vom Archi­tek­ten Mathi­as Barz. Spie­le­risch kön­nen hier ver­schie­de­ne Klet­ter­struk­tu­ren aus­pro­biert wer­den – drin­nen und draus­sen. Und wenn man mal abstürzt, fällt man nicht hoch und weich auf Kies. Der Pavil­lon kann auch als Not­un­ter­kunft genutzt wer­den, falls das Peil­stein­haus gera­de nicht bewirt­schaf­tet ist.
Nach einer kur­zen Stär­kung erklim­me ich noch die Aus­sichts­war­te und las­se mei­nen Blick über die Hügel­ket­ten des Alpen­vor­lan­des schwei­fen. Dann geht’s zurück zum uri­gen Mostheu­ri­gen Kar­ner, wo ich schon einen Platz reser­viert habe, um den etwa drei­stün­di­gen Aus­flug dann doch noch kuli­na­risch zu beschließen.

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