Gabis Bad Vöslauer Einkaufs-Blog vom 25. Februar

Heu­te früh wache ich auf und weiß: etwas stört mich an mei­nen Haa­ren. Ich brau­che mehr Luft 😉 Und das Schö­ne wie immer: Ich rufe bei Karin Unger­böck an und bekom­me am spä­te­ren Nach­mit­tag einen Ter­min. Wie schön. Den gan­zen Tag kann ich mich drauf freuen.

17:00 Uhr:
Karins Werk ist voll­bracht. Sie hat mich nach mei­nem Ein­kaufs-Blog gefragt, ob ich den noch mache. „Bin etwas schlapp“, sage ich zu ihr. Und das stimmt. In letz­ter Zeit hat­te ich nicht so viel Lust, ein­kau­fen zu gehen. Und ich war so wenig zuhau­se, was brau­che ich schon. Dann fällt mir ein: Vor kur­zem habe ich eine Lam­pe gesucht und mir ist kein Geschäft in Bad Vös­lau ein­ge­fal­len. „Dann schau doch in den Living Room gleich neben­an“, emp­fiehlt mir Karin. „Ist das nicht eher so eine Tee­stu­be?“ fra­ge ich. Karin schmun­zelt. „Es ist viel mehr als das…schau ein­fach rein.“
Gesagt getan. Noch ein Blick in den Spie­gel, ich füh­le mich wie­der ganz mun­ter, um die gefühl­te Hälf­te mei­ner Haa­re erleich­tert. Zwei Schrit­te wei­ter zum Living Room… Jetzt bin ich aber neugierig.

17.10 Uhr: Die Tür­glo­cke klin­gelt zart, als ich das Geschäft betre­te. (Oder hab ich das jetzt falsch in Erin­ne­rung?) Und dann bin ich über­wäl­tigt. An der Wand jede Men­ge Schil­der mit klu­gen, humor­vol­len oder auch selt­sa­men Sprü­chen. Vor zehn Jah­ren wäre ich da viel­leicht ganz schwach gewor­den. Ich muss mich erst ori­en­tie­ren. Wo sind sie denn, die Lam­pen? „Man kann alles haben, was man sieht“, lacht Alex­an­dra Schöf­berger, die Inha­be­rin. „Auch die, die Sie gera­de selbst ver­wen­den?“ – „Ja, auch die“. Der Living Room ist eine Fund­gru­be. Wer ein Geschenk braucht oder sein Heim ver­schö­nern möch­te, soll­te hier her­ein einen Blick ris­kie­ren, bevor man ein see­len­lo­ses Möbel­haus an der Peri­phe­rie ansteu­ert. „Wir haben sogar eine Mode­ab­tei­lung – beson­ders gefragt sind die kur­zen Röcke, die von einer Frau­en­ko­ope­ra­ti­ve in Nepal ange­fer­tigt wer­den und mit Leg­gins getra­gen werden.“
Wenn ich mal mehr Zeit habe und ein paar Kilos weni­ger, wer­de ich mal spaß­hal­ber so einen Rock pro­bie­ren – das nur zur Vor­war­nung an alle, die mich sooo nicht kennen 🙂
Ich fin­de etwas, das mir bestimmt gegen mei­ne Früh­jahrs­mü­dig­keit hilft – Hand Made Whis­key Fudge aus Schott­land… Das MUSS jetzt sein! So lan­ge habe ich die nicht mehr geges­sen! Hät­te ich nicht erst vor kur­zem so viel Tee beim Pro­kopp gekauft, dann wäre ich hier bei Kus­mi-Tee auch noch schwach geworden.
Übri­gens kann man hier auch früh­stü­cken. „Frei­tag ist immer eine Damen­run­de da!“, sagt Karin Schöf­berger. Der Living Room hat von Diens­tag bis Frei­tag von 9 – 18 Uhr geöff­net. Sams­tag von 9 – 13 Uhr. Die Früh­stücks­kar­te ist recht inter­na­tio­nal, lecker.
Bevor ich zah­le (16 Euro für zwei ver­schie­de­ne gro­ße Packun­gen) kom­me ich noch ins Plau­dern mit der Inha­be­rin. Ihr größ­tes Pro­blem: Der Lkw-Ver­kehr auf der Hoch­stra­ße. „Wenn es gelin­gen wür­de, den weg zu bekom­men, wäre schon viel erreicht“, sagt sie – und will, so wie ich, nicht glau­ben, dass man dem Ver­kehr poli­tisch völ­lig aus­ge­lie­fert ist, nur weil die Hoch­stra­ße eine Bun­des­stra­ße ist.
„Die Lan­des­re­gie­rung betont doch immer, wie wich­tig ihr leben­di­ge Innen­städ­te sind,“ sage ich – und dann hat man hier eine Stadt, noch dazu eine Kur­stadt, mit einem Ver­kehrs­pro­blem und man schaut ein­fach zu?“ sage ich.
Vie­le Kun­dIn­nen sei­en auch mit dem Fahr­rad oder zu Fuß unter­wegs, sagt Alex­an­dra Schöf­berger. Das Fahr­rad­fah­ren im Zen­trum sei genau­so kom­pli­ziert wie das Zu-Fuß-Gehen. Ich erin­ne­re mich, dass ich ein­mal ewig an der Fuß­gän­ger­am­pel über die Hoch­stra­ße stand.

17,45 Uhr: Oh, es gäbe viel zu dis­ku­tie­ren, sogar Karin Unger­böck kommt noch mal rein…aber ich muss heu­te noch ins Thea­ter. Auf Wie­der­se­hen, bis bald!

Apro­pos Frühjahrsmüdigkeit:
Ges­tern
habe ich eine Ener­ge­ti­ke­rin, Chris­ti­ne Josefy, (www.weltenstern.at) in der Mühl­gas­se 8/3 besucht und mir eine spe­zi­el­le Bach­blü­ten­mi­schung anfer­ti­gen las­sen. Schon nach dem Bera­tungs­ge­spräch mit ihr war ich einen Kick weni­ger müde. 

Heu­te haben die Trop­fen offen­bar schon gewirkt…Es war ein sehr leben­di­ger Tag. Wie­der mit net­ten Begeg­nun­gen in Bad Vöslau.

Was ist der Bad Vös­lau­er Ein­kaufs-Blog: Hier geht’s zu mei­nen Motiven.

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Christine Josefy übergibt mir die Bachblütenmischung gegen Frühjahrsmüdigkeit

Chris­ti­ne Josefy über­gibt mir die Bach­blü­ten­mi­schung gegen Frühjahrsmüdigkeit

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